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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Länderbahnzeit - Seite 1 von 1

Seite: 1

386 Bilder gefunden.

Salonwagen bay. Salon3i Nr. 25138, Baujahr 1893. (1893) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Bayr. Salonwagen

 

BCL-Lokalbahnwagen Nr. 8150 der Königl. Bay. Staatsbahn, Baujahr um 1880. (1907) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Lokalbahnwagen (2)

 

CL-Lokalbahnwagen Nr. 18432 der Königl. Bayr. Staatsbahn nach Bl 542ff, Baujahre 1891 bis 1906. (1900) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Lokalbahnwagen (3)

 

BCL-Lokalbahnwagen (bay96c.21) Nr. 20003 (Bl518) der Baujahre 1896 bis 1903. (1900) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Lokalbahnwagen (4)

 

MAN-Werkfoto des bayr. 3. Klasse Personenwagens "12250 Mü", dessen Bauserie nach Musterblatt 173 zwischen 1913 und 1917 entstand. (1913) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Bayr. Ci-Wagen

 

Noch unter ihrer bayerischen Nummer 3700 fährt die spätere 18 499 des Bw Nürnberg Hbf vor FD 80 (Berlin - München) in den Bahnhof Saalfeld/Saale ein. Auch bei den bayerischen Lok wurde die Länderbahn-Loknummer zusätzlich an der Rauchkammertür angebracht, bei dieser S3/6 sogar mit eigener Tafel genau auf der Spitze der kegelförmigen Rauchkammertür. Bei Anbringen einer 3. Signallaterne für das entsprechende Spitzensignal nach Signalbuch wäre die Nummmer dann allerdings hinter der Laterne verschwunden...  (27.05.1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
FD 80 in Saalfeld

 

Fabrikneu steht 18 520 (J.A. Maffei, Baujahr 1927) abfahrbereit im Münchener Hauptbahnhof. Die Lok war neu am 02. Juni 1927 zum Bw München Hbf gekommen, aber bereits ein Jahr später (22.10.1928) nach Hof umstationiert worden. Am 15.12.1954 wurde sie in 18 612 umgebaut. Selten im Bild dokumentiert sind am Zylinderblock hier die schmalen hellen Zierlinien zu erkennen, sodass vermutet werden darf, dass diese Lok noch im grün-schwarzen-braunroten Farbgebung nach der bis ca. Ende 1927 gültigen Anstrichvorschrift der DRG (danach schwarz-rot) geliefert wurde oder aber in den "bayerischen" Farben. In jedem Fall sind die hellen Zierlinien, die auch als Absetzlinien bezeichnet werden, deutlich schmaler ausgefallen als bei der Museumslok 18 478 des BEM.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
18 520 in München Hbf

 

Auf der "Eisenbahntechnischen Ausstellung" in Seddin bei Berlin war vom 21. September bis 5. Oktober 1924 die S 3/6 Nr. 3709 (spätere 18 508) ausgestellt. Sie war blau lackiert und besaß Kesselringe und Kolbendeckelverkleidungen aus Messing. Mit ihr wurde 1924 die letzte S 3/6 mit bayerischer Betriebsnummer und 17t Achsdruck geliefert. (1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Ausstellung Seddin 1924 (5)

 

Güterzugtenderlokomotive "Bayern 5773" der Bauart Mallet (bayr. Gt 2x 4/4). Die unter der Fabrik-Nr. 5343 im März 1923 von Maffei gelieferte Lok wurde zu der "Eisenbahntechnischen Ausstellung" in Seddin im Herbst 1924 besonders hergerichtet (blauer Anstrich - blanke Zierblenden - schmaler Schlot mit blanker Messingkrone [wie von der S3/6 bekannt]) und dort in der Zeit vom 21.09. bis 05.10.1924 ausgestellt. Zu diesem Zeitpunkt entsprach sie technisch noch in vielen Details der Ursprungsserie von 1914. Zur Beseitigung einiger Schwächen (u.a. Schleuderneigung im Hochdruckfahrwerk) wurden die neuen Gt 2x4/4 von 1922/23 ab 1925 umgebaut. Lok 5773 (die spätere 96 023) war dann auch gleich die erste, diesem Umbau unterzogene Maschine, den Maffei vom 28.04. bis 29.08.1925 ausführte. Unmittelbar nach der Ablieferung wurde die Lok zur "Deutschen Verkehrsausstellung 1925" (seit 01.06.1925) in München überstellt. In dieser Ausführung ist die Lok hier mit neuen Hochdruckzylindern, neuem weitem Schornstein, Knorr-Oberflächenvorwärmer, Riggenbach-Gegendruckbremse, zweiter Luftpumpe und Hülsenpuffer zu sehen. Wieder erstrahlt die Lok in einer Sonderlackierung mit blanken Zierelementen, jedoch ist umstritten, ob die Lok blau oder grün lackiert war. Erst nach dem Ende der Ausstellung am 12.10.1925 wurde die umgebaute Lok einem Probefahrtenprogramm unterzogen. Bis auf Kleinigkeiten war der Umbau wohl erfolgreich, sodass auch die übrigen Loks der Nachlieferung bis 1927 entsprechend umgebaut wurden. Wohl aus Kostengründen unterblieb aber der vollständige Umbau auch der älteren Gt 2x4/4, die lediglich einige Anpassungen (weiterer Schornstein, Gegendruckbremse, Hülsenpuffer) erfuhren, nicht jedoch den Umbau der Dampfmaschine. (1924) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
"Bayern 5773"

 

Zur Zeit der Eröffnung der Strecke Düsseldorf - Wuppertal im Jahre 1841 konnte die Steilrampe zwischen Erkrath und Hochdahl mit einer Steigung von 33,3 ‰ und einem Höhenunterschied von 82 m auf etwa 2,5 km Länge nur mit Hilfe einer stationären Dampfmaschine bezwungen werden, die die Züge mit einem Seil den Berg hinaufzog. Schon im Laufe des Jahres 1841 stellte sich das Verfahren als unwirtschaftlich heraus. Die Anlage wurde so umgebaut, dass ein zu Tal fahrender Zug einen entgegenkommenden bergwärts fahrenden Zug mit diesem Seil über drei Umlenkrollen die Rampe hinauf zog. Oft wurde auch eine eigens in Hochdahl stationierte Lokomotive für die ziehende Talfahrt eingesetzt. 1926 wurde der Seilzugbetrieb durch den Einsatz von Lokomotiven mit ausreichender Leistung überflüssig, stattdessen wurden ab Erkrath bis zu zwei Schiebeloks eingesetzt. Kurz vor Ende des Seilzugbetriebs fertigte Carl Bellingrodt diese Aufnahme der "Altona 2509" (spätere 38 2599) vor E 335 an, die auf halber Strecke mit angehängtem Seil der talfahrenden "Elberfeld 8124" (spätere 94 514) begegnet.  (1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Steilrampe Erkrath - Hochdahl

 

Die württ. 2021 (spätere 18 119) mit dem "Orient-Express" bei Esslingen. Genau genommen handelt es sich um den Boulogne/Paris/Ostende-Straßbourg-Vienna-Express, der nur in den Jahren 1919/1920 verkehrte. (1920) <i>Foto: Wilhelm Mayer</i>
Württ. C bei Esslingen

 

In Thüringen waren Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene Schmalspurbahnen entstanden, die Hildburghausen-Heldburger Eisenbahn (HHE), die Schmalspurbahn Eisfeld–Unterneubrunn und die Feldabahn von Dorndorf nach Kaltennordheim. Die dort vorhandenen dreiachsigen Tenderlokomotiven, von der Firma Krauss zwischen 1879 und 1887 hergestellt, waren ständig wechselnden Bezeichnungen (bis 1906: Nr. 1597–1604, und 1906–1910: T 28 Nr. 9101–9108), ab 1911 als T 31 unterworfen. Von den Ursprungsloks war mit Gründung der Reichsbahn nur noch die Lok "Erfurt 4" (Foto) vorhanden. Sie sollte die Nummer 99 7101 erhalten, wurde aber 1925 ausgemustert. (1924) <i>Foto: Hermann Maey</i>
Feldabahn

 

Ein 92 Achsen (!) Versuchszug mit S 10 "1005 Kassel" (spätere 17 006) und S 10 "1145 Osten" (spätere 17 1144) im Bahnhof Belzig/Mark. Der Eisenbahn-Oberingenieur Berthold Mehne schrieb für das Blatt "Zeit im Bild" einen Bericht zu dieser Versuchsfahrt: "Im Rahmen der Eisenbahntechnischen Tagung (Seddin) fand am 24. September auf der Eisenbahnstrecke Grunewald - Seddin - Belzig eine Bremsversuchsfahrt zur Vorführung der Wirkungsweise der Kunze-Knorr-Schnellzugbremse statt. Ein von zwei S 10-Lokomotiven gezogener, aus 23 vierachsigen D-Zugwagen bestehender Versuchszug von 512 m Zuglänge und einem Gesamtgewicht von 1255 t wurde aus verschiedenen Geschwindigkeiten mehreren Bremsproben unterworfen. Es wurde gezeigt, daß mit Hilfe der neuen Kunze-Knorr-Schnellzugbremse selbst aus einer Geschwindigkeit von 120 km in der Stunde ein schnelles Anhalten des Zuges herbeigeführt werden kann, ohne daß die Wagen oder die Zuginsassen eine merkbare Erschütterung erleiden. Die Entfernung (Bremsweg genannt), die der Zug nach dem Augenblick der Bremsung bis zum Stillstand noch zurücklegt, richtet sich natürlich nach dem Gewicht des Zuges, nach der Fahrtgeschwindigkeit und nach den Strecken-Neigungsverhältnissen. Beispielsweise brauchte der Versuchszug bei einer Geschwindigkeit von 120 km einen Bremsweg von 540 m, bei einer Geschwindigkeit von 100 km einen Bremsweg von 420 m." Beide Loks wurden übrigens für die Versuchsfahrten mit einer zweiten Luftpumpe und zusätzlichem Hauptluftbehälter ausgestattet. (24.09.1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Brems-Versuchszug

 

Vor der Kulisse der berühmten Continental-Werke fährt "Mainz 1002" (spätere 17 002) vor D 111 (Amsterdam - Berlin) in den Hauptbahnhof von Hannover ein.  (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 002 in Hannover

 

Erste Gehversuche der "2810 Elberfeld" (spätere 39 001) vor einem 60-Achsen Meßzug des Zentralamtes Berlin im Bahnhof Lehrte. An der Lok sind folgende Dinge bemerkenswert: die Stangenpuffer; das Entfallen des typischen preußischen Aufstiegstritts links der Kupplung - stattdessen (endlich) vernünftige Aufstiegstritte zur Umlaufplattform über der Laufachse; die große Umlaufplattform vor den Zylindern, die später mit Montage der Windleitbleche (wie bei den S10.1 der Bauart 1914) abgebaut wurde; der wohl nur für die Versuchsfahrten eingebaute Blechschornstein; das anders montierte Luftsaugeventil auf der Rauchkammer über dem Dampfsammelkasten des Überhitzers; und die Messeinrichtungen für die Lokuntersuchung zum Messwagen hinter der Lok. Die Meßfahrt D 1551 selbst wird zum 134 km entfernten Stendal gehen, welche mit dem 720 t schweren Zug 88 Minuten dauern wird. Anschließend wird es weiter nach Berlin-Charlottenburg gehen. (07.07.1922) <i>Foto: RVM</i>
Meßfahrt mit "2810 Elberfeld"

 

Die sächsische Gattung V K war eine vierfach gekuppelte Schmalspur-Dampflok, die vor allem für die Müglitztalbahn vorgesehen war. Insgesamt wurden von Hartmann neun Maschinen geliefert, die 1925 die neuen Nummern 99 611 bis 99 619 erhielten. Die sächs. V K 206 (spätere 99 616, hier aufgenommen in Heidenau) ging im Fronteinsatz auf einem der Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkrieges verloren. Das Ausmusterungsdatum variiert zwischen 1942 (DRG) und 1956 (UdSSR). (1910) <i>Foto: Reinstein</i>
sächs. V K 206 in Heidenau

 

Eröffnungszug der Dreiseenbahn Titisee - Seebrugg mit zwei badischen VI b (Baureihe 75) im Bahnhof Feldberg-Bärental.  (01.12.1926) <i>Foto: RVM (Baumgartner)</i>
Eröffnung der Dreiseenbahn

 

Die Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft war ein privates Unternehmen mit dem Ziel, in der zum Großherzogtum Hessen gehörenden Provinz Oberhessen Eisenbahnstrecken zu bauen und zu betreiben. Während die Main-Weser-Bahn die im Westen der Provinz Oberhessen gelegene Wetterau bereits in den Jahren 1850 bis 1852 an den neuzeitlichen Verkehr anschloss, blieb der Hauptteil rund um den Vogelsberg noch jahrelang ohne Bahnanschluss. Erst in den Jahren 1868/69 wurde unter Mitwirkung des Frankfurter Bankhauses Erlanger & Söhne und mit finanzieller Unterstützung durch den Hessischen Staat die Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft gegründet. Sie bildete den Grundstein für die Großherzoglich Hessischen Staatseisenbahnen. Der Entstehungsort dieses Fotos ist nicht überliefert. Zu sehen ist rechts vorne eine Bn 2T-Lok (Krauss, Baujahr 1887, No. 1177), die als "Nidda-Schotten 2" an die Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft geliefert worden war. Sie kam aus der Serie der ehemaligen Loks Nr. 31 bis 36, die ab 1896 als "Frankfurt 1551", ab 1906 als "Frankfurt 6055" bezeichnet wurde. Dahinter steht eine 1B-Maschine der pr. Normalbauart. (1889) <i>Foto: unbekannt</i>
Oberhessische Eisenbahn

 

Die Fahrzeuge der Gattung G 4 waren Güterzuglokomotiven der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen. Es gab zwei unterschiedliche Bauarten: Die ältere wurde als C25, C26 und C27, die neuere als C28 und C30 geliefert. Beide waren zweizylindrige Verbunddampflokomotiven. Diese Maschinen waren eine Weiterentwicklung der bisherigen Zwillingsmaschinen der Gattung G 3. Sie waren die ersten Güterzugloks der Reichseisenbahn mit einem Kesselüberdruck von 12 bar. Zudem hatten sie als erste Lokomotiven in Elsaß-Lothringen überhaupt eine Heusinger-Steuerung. Die Lok "WADGASSEN" wurde 1895 von Grafenstaden (C25) gebaut. Zwei Lokomotiven blieben nach 1918 in Deutschland. Der Rest wurde bis Ende der 1930er Jahre ausgemustert. Eine Lokomotive kam 1938 noch in den Bestand der SNCF. Die Lokomotiven erhielten Schlepptender der Bauart 3 T 12. (1895) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
AL 593 (G 4.2)

 

Lok "WURM", eine P 4 der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen, Baujahr 1894. (1894) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
AL P 4 "WURM"

 

Die Gattung IX, ab 1868 Gattung II a (alt) der Großherzoglich Badische Staatseisenbahn waren Crampton-Lokomotiven. Sie waren ursprünglich für die 1.600 mm-Breitspur entworfen worden, wurden jedoch wegen der Umspurung des Streckennetzes auf Normalspur gleich für diese Spurweite hergestellt. Die Fahrzeuge waren als reine Güterzug-Maschinen geplant, durch die Änderung auf Normalspur wurde der Entwurf zu einer Schnellzuglokomotive abgeändert. Aufgrund der fast zehnjährigen Bauzeit von 1854 bis 1863 kam es zu konstruktiven Änderungen und Experimenten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Lokomotiven waren mit Außenrahmen, außen liegenden Zylindern und Hallschen Exzenterkurbeln ausgestattet. Sie besaßen alle typischen Merkmale einer Crampton-Lokomotive, wie die einzelne, hinter dem Stehkessel liegende Treibachse mit Rädern großen Durchmessers oder die tiefe Kessellage. Lok No. 89 "CONSTANZ" gehörte zur letzten Bauserie von 1863 und erreichte mit einem Zug von 67 t immerhin eine Geschwindigkeit von 64 km/h. (1875) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
bad. IIa No. 89 "CONSTANZ"

 

Die badische IId No. 741, die 1902 von der Firma Maffei in München gebaut wurde, auf einer zeitgenössischen Postkarte in Karlsruhe Hbf. Die IId waren bei ihrem Erscheinen die größten Schnellzugloks in Europa. Das Leistungsprogramm sah vor, dass sie bei einer Steigung von 3,3 Promille und einem Zug von 200 t eine Geschwindigkeit von 100 km/h erreichen sollte. Im April 1904 fuhr eine IId bei einer Probefahrt zwischen Offenburg und Freiburg mit einem Zug aus vier Wagen (138 t) eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h und einen Schnitt von 116 km/h auf 62,5 km. Dies war deutscher Rekord, der allerdings schon 1907 von der Bayerischen S 2/6 überboten wurde. Bei der Deutschen Reichsbahn war die No. 741 nach einem vorläufigen Umzeichnungsplan noch für die Betriebsnummer 14 402 vorgesehen; zu einer Umzeichnung kam es jedoch nicht mehr, da alle II d schon bis 1925 ausgemustert wurden. (1902) <i>Foto: unbekannt</i>
bad. IId No. 741 (14 402)

 

Im Rahmen der Beschaffung von 1'B-Lokomotiven der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn ab Beginn der 1870er Jahre, wurden in insgesamt acht Lieferserien die Loks der Gattung IV c bezogen. Die Maschinen wurden vor allem auf den Strecken mit stärkerem Gefälle im Schwarz- und im Odenwald eingesetzt. Einige der Loks erhielten deshalb eine Riggenbach-Gegendruckbremse. Lok 368 entstand 1875 bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe und ist hier im Bauzugdienst tätig. (1890) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
bad. IV CI No. 368

 

Eine badische IV d 1, die bei der Reichsbahn als 71 7001 vorgesehen war. (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
bad. IV d

 

1876 beschaffte die Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen für die von ihr verwaltete Murgtalbahn acht Tenderlokomotiven für den leichten Reisezugdienst. Die im altkarlsruher Stil von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe hergestellten Lokomotiven wurden zwischen 1911 und 1920 ausgemustert. Das Bild der No. 382 entstand in Karlsruhe. (1912) <i>Foto: Dr. Feißel</i>
bad. V b No. 382

 

Die Fahrzeuge der badischen Gattung II c traten 1892 die Nachfolge der Gattungen II a und II b an und waren völlig neu konstruiert. In Abkehr vom bisherigen Brauch bei der Badischen Staatsbahn hatten diese von der Elsässischen Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden entwickelten Lokomotiven nach englischem Vorbild einen Innenrahmen aus Blech und innenliegende Zylinder. Das Drehgestell war von moderner Bauart und hatte einen langen Achsstand, und die Kuppelräder wurden auf 2.100 mm vergrößert. Damit konnten die Laufeigenschaften gegenüber den Vorgängerbauarten entscheidend verbessert werden. Bei Versuchsfahrten liefen die Maschinen noch bei 120 km/h sehr ruhig, so dass – erstmals in Deutschland – die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 110 km/h festgelegt werden konnte. Die Lokomotiven konnten mit dieser Geschwindigkeit einen 260 Tonnen schweren Zug ziehen. Eingesetzt wurden sie auf den flachen Strecken im Rheintal. Zunächst mit Schlepptendern der Bauart 3 T 15,5 ausgestattet, benutzte man ab 1897 man die Bauart 2'2' T 15,3. Damit war die Strecke von Mannheim oder Heidelberg nach Basel ohne Lokwechsel zu schaffen. Für die Deutsche Reichsbahn waren noch fünf Fahrzeuge vorgesehen. Sie sollten gemäß dem Umzeichnungsplan 1923 in die Baureihe 36.73 umgezeichnet werden. Vorgesehen waren die Nummern 36 7351 (Foto), 36 7361 bis 36 7371, 36 7381 bis 36 7382 und 36 1101 bis 36 1106. Zu einer endgültigen Umzeichnung kam es nicht mehr, da sie bis 1925 ausgemustert wurden. (1892) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
bad. IIc 1 No. 521

 

Die 1863 bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe gebaute Lokomotive "PHOENIX" der Baureihe IIa (alt) war ursprünglich als Schnellzuglok konzipiert und fristete bis 1901 als Rangierlok ihr Dasein auf dem Bahnhof Mannheim. Nach ihrer Ausmusterung wurde sie in der Hauptwerkstätte Karlsruhe restauriert, um in das Badische Eisenbahn-Museum aufgenommen zu werden. Während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt, wurde sie bis 1960 im Ausbesserungswerk München-Freimann (Foto) wieder aufgearbeitet. Heute ist sie als einzige in Deutschland im Original erhaltene Crampton-Lokomotive im Verkehrsmuseum Nürnberg ausgestellt. (24.06.1960) <i>Foto: Dr. Scheingraber</i>
bad. IIa No. 13II "PHOENIX"

 

Im Rahmen der Erprobung neuer Konstruktionen von Tenderlokomotiven lieferte die Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe 1900 zwei Lokomotiven mit der Achsfolge 1C. Die Lokomotiven mit großer Reibungsmasse verfügte über eine ausreichende Zugkraft und durch die führende Adamsachse bei Vorwärtsfahrt über gute Laufeigenschaften. Bei der Rückwärtsfahrt wurde die Lokomotive jedoch schlechter geführt und der Oberbau wurde stärker beansprucht. Der Treibraddurchmesser von 1480 mm ermöglichte eine Geschwindigkeit von 70 km/h. Dies war für den schnellen Personenverkehr zu gering. Die Konstruktion der bis auf die Höhe der Schornsteinmitte vorgezogenen Wasserkästen wurde bei späteren Tenderlokomotiv-Gattungen nicht wiederholt. Da inzwischen auch andere Bauarten von Tenderlokomotiven (unter anderem die Badische VI b) entwickelt wurden, erfolgt kein Weiterbau dieser nicht ganz gelungen Konstruktion. Lok 358 wie auch ihre Schwesterlok gingen nach dem Ersten Weltkrieg als Reparation an die Réseau ferroviaire d’Alsace-Lorraine (AL). Dort wurden sie bis 1923 ausgemustert. Die Aufnahme der No. 356 entstand in Mannheim-Friedrichsfeld. (1909) <i>Foto: Dr. Feißel</i>
bad. VI a No. 358

 

Die badische VI b war die erste deutsche Tenderlokomotive mit der Achsfolge 1'C1'. Sie wurde von Maffei für die Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen entwickelt, um den Betrieb unter anderem auf der Höllentalbahn zu verbessern. Von den 131 Lokomotiven wurden 122 von der Deutschen Reichsbahn übernommen und in die Baureihe 75.1 eingeordnet. Welche Lok Dr. Feißel hier in Heidelberg antraf, ist nicht überliefert. (1910) <i>Foto: Dr. Feißel</i>
bad. VI b

 

Die fabrikneue bad. VI c No. 900 (spätere 75 401) beim Hersteller Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe. Die 1914 hergestellte Maschine kam immerhin auf 50 Einsatzjahre und wurde erst am 30.10.1964 ausgemustert. (03.1914) <i>Foto: Werkfoto</i>
bad. VI c No. 900

 

Die ab 1860 entstandene Gattung XI (ab 1868 V a) war eine Güterzuglok der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn. Die Maschinen waren dafür ausgelegt, einen 350-t-Zug mit 37 km/h zu ziehen. Eingesetzt wurden sie u.a auf der Odenwaldbahn. Nachdem sie von leistungsfähigeren Lokomotiven von den Hauptstrecken verdrängt wurden, waren sie noch eine Zeit lang auf Nebenstrecken zu finden. Die ersten Lokomotiven wurden zwischen 1885 und 1892 ausgemustert. 18 Lokomotiven verrichteten noch bis 1897 untergeordneten Dienste.  (1863) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
bad. XI No. 124

 

Die bayerische A V kann mit ihrem großen Treibraddurchmesser als die erste Schnellzuglokomotive der bayerischen Staatsbahn angesehen werden. Mit ihr endete die Beschaffung von einfach gekuppelten Lokomotiven in Bayern. Die A V wurde aus der Bauart A IV (Baujahr 1852) entwickelt. Sie hatte im Gegensatz zur A IV einen tiefer liegenden Kessel und eine breitere Feuerbüchse. Zudem wurde die Zugänglichkeit der Steuerung verbessert. Erst später erhielten die Fahrzeuge einen Dampfdom. Da die Fahrzeuge südlich der Donau mit Torf betrieben wurden, besaßen sie einen birnenförmigen Kamin. Die Fahrzeuge waren damals noch nicht standardisiert und wiesen unterschiedliche Maße auf. Sie waren mit einem Schlepptender der Bauart 3 T 4,8 gekuppelt. (1853) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
bayr. A V "KUFSTEIN"

 

Im Bw Völklingen präsentiert sich "7705 SAAR" (Borsig, Indienststellung am 14.09.1909) dem Fotografen. Die Lok wurde bei der Reichsbahn als 74 1305 eingeordnet und war noch bis 1958 zuletzt beim Bw Karlsruhe im Einsatz.  (15.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
"7705 SAAR"

 

Ebenfalls in Völklingen wurde "7921 SAAR" (spätere 92 937) für den Fotografen des DLA Darnmstadt in Positur gefahren. Die 1915 von Hohenzollern gebaute Lok gelangte während des Zweiten Weltkriegs nach Polen und wurde dort 1963 als TKp 1-74 ausgemustert. Die Eisenbahnen des Saargebietes wurden am 01. März 1935 in die Deutsche Reichsbahn eingegliedert. (15.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
"7921 SAAR"

 

Ein S-Bahnzug nach Spandau-West mit einer pr. T 12 fährt in den Bahnhof Berlin-Beusselstraße ein. Beim Blick von der Beusselbrücke sind im Güterbahnhof noch weitere Züge zu erkennen, deren Lichter vom Fotografen nachretuschiert wurden. (1920) <i>Foto: Albert Vennemann</i>
Bf Berlin-Beusselstraße

 

Der Berliner Bahnhof in Hamburg war der westliche Endpunkt der 1846 eröffneten Berlin-Hamburger Bahn. Zuvor befand sich an der Stelle der Bahnhof für die Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn von 1844. Der Berliner Bahnhof wurde 1857 fertiggestellt und 1903 stillgelegt. Er lag auf dem Gelände, auf dem sich südlich des heutigen Hauptbahnhofs die heutigen Deichtorhallen am Oberhafenkanal befinden. 1865 wurde etwa 600 Meter weiter östlich der Lübecker Bahnhof gebaut, dazu im Jahre 1866 der Bahnhof Klosterthor (vgl. Bild-Nr. 34120) der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn etwa 200 Meter nördlich. Von diesem wurde später ein Verbindungsgleis vor das Portal des Berliner Bahnhofs verlegt. Mit der Errichtung der zunächst allein für die Eisenbahn befahrbaren Hamburger Elbbrücken im Zuge der Hamburg-Venloer Bahn entstand auf der gegenüberliegenden Grasbrookinsel der Hannoversche Bahnhof (bis 1892 offiziell „Venloer Bahnhof“ genannt), zu dem die Gleise der seit 1847 bestehenden Bahnstrecke von Celle nach Harburg geführt wurden. Der Betrieb auf dem Hannoverschen Bahnhof wurde 1872 aufgenommen. Im Zuge der Vorbereitungen für den Bau des Hamburger Hauptbahnhofes wurde der Berliner Bahnhof am 1. Mai 1903 geschlossen und ein sogenannter Interimsbahnhof an der Lippeltstraße erbaut. Der zentrale Hauptbahnhof wurde am 6. Dezember 1906 in Betrieb genommen. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv (Lachmund)</i>
Hamburg Berliner Bahnhof

 

Die pfälz. P 3.II war eine Versuchslok, wobei es sich wie bei der Gattung P 3.I um eine Atlantic-Lokomotive (Achsfolge 2'B1') mit innenliegenden Zylindern handelte. Anders als die P 3.I hatte die P 3.II jedoch ein Verbundtriebwerk. Auffälligstes Merkmal der 1900 von Krauss gebauten Lokomotive war eine in das vordere Drehgestell integrierte Anfahrhilfe. Zwischen den beiden Laufachsen des Drehgestells befand sich eine dritte Achse, die von einer Zweizylinder-Dampfmaschine angetrieben wurde. Diese Achse wurde beim Anfahren mit Hilfe eines Dampfzylinders gegen die Schienen gepresst, wodurch sich die Reibungslast von 276,6 kN auf 407,1 kN erhöhte. Diese Konstruktion, die in ähnlicher Form schon 1896 bei der Bayerischen AA I angewandt worden war, kann als Vorläufer des Boosters betrachtet werden. Eine weitere Besonderheit der P 3.II waren beidseitig des Aschkastens angebrachte Ausgleichsgewichte, die über Kuppelstangen bewegt wurden und die hin- und hergehenden Massen des Triebwerks ausgleichen sollten. Beide Innovationen bewährten sich allerdings nicht. Das Hilfstriebwerk ließ sich nicht zuverlässig betreiben, ein weiteres Problem war die bei angehobener Zusatzachse sehr hohe Achslast der führenden Drehgestellachse, eine Folge der nach vorne überhängenden Zylinder. Die Achse war dabei mit 145,2 kN sogar höher belastet als die Treibachsen. 1902 wurde die Lokomotive umgebaut, wobei sowohl der Hilfsantrieb als auch die Ausgleichsgewichte entfernt wurden. Außerdem wurde der Sandkasten nach hinten verlegt, so dass jetzt beide Kuppelachsen gesandet werden konnten. Durch den Umbau entstand eine weiterhin etwas ungewöhnlich aussehende, jedoch brauchbare Lokomotive, die erst 1924 ausgemustert wurde. Im vorläufigen Umzeichnungsplan der Deutschen Reichsbahn war für sie noch die Nummer 14 121 vorgesehen. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. P 3.II (14 121)

 

Pfalzbahnlok No. 226 "INN" (Krauss, Baujahr 1898) vor ihrem Umbau in eine Vierzylinder-Verbund-Maschine. Nach dem Umbau blieben die Innenzylinder blieben an ihrem Platz und wurden zu Hochdruckzylindern. Außen, zwischen dem Vorlaufdrehgestell, fanden die neuen Niederdruckzylinder ihren Platz. Die hier gezeigte Lok war im vorläufigen Umzeichnungsplan als 14 103 vorgesehen und wurde 1926 ausgemustert. (1913) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. P 3.I (14 103)

 

Die G 3 wurden von der Pfalzbahn angeschafft, um die infolge des Wirtschaftsaufschwunges in den 1890ern immer weiter steigenden Zuglasten zu bewältigen. Die Loks stammten aus der Konkursmasse der Firma Sharp, Stewart and Company und wurden unter anderem in Neustadt/Haardt stationiert, wo auch dieses Bild entstand. Die ursprünglich für Norwegen gebauten Maschinen entsprachen in ihrer Bauart englischen Lokomotivtypen. Von der Deutschen Reichsbahn wurden sechs Exemplare umgezeichnet. Sie erhielten die vorläufigen Nummern 55 7001–7006, wurden aber bereits 1924 ausgemustert. Sie waren mit einem Schlepptender der Bauart 2 T 8 ausgestattet. (1908) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
pfälz. G 3 in Neustadt

 

Insgesamt wurden von der Pfalzbahn 41 Exemplare der Gattung G 2.I für den Güterverkehr erworben. Sie wurden zwischen 1871 und 1876 von Maffei geliefert. Die Fahrzeuge entsprachen in weiten Teilen den bayrischen C III, erhielten jedoch eine innenliegende Steuerung mit außenliegenden Zylindern, Hallsche Kurbeln, einen glatten Stehkessel sowie einen Dampfdom und zahlreiche Sicherheitsventile. Sieben Fahrzeuge wurden an die Eisenbahnen des Saargebietes verkauft, und vier weitere wurden als Reparationsleistung abgegeben. Die Loks waren mit einem Schlepptender der Bauart 2 T 8 ausgestattet. Das Bild zeigt die No. 116 "WILDENSTEIN" (Maffei, 1872), vermutlich in Neustadt/Haardt. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. G 2.I

 

Von der Maschinenbaufabrik in Karlsruhe wurden ab 1870 insgesamt 29 Lokomotiven der Gattung P 1.I für die Pfalzbahn hergestellt. 1870 wurden acht und zwischen 1872 und 1875 21 Exemplare gebaut. Die erste Serie hatte eine überhängende Feuerbüchse mit flachem Deckel der Bauart Belpaire. Die zweite Serie hingegen eine Feuerbüchse mit Decke der Bauart Crampton. Sie wies auch andere für Maschinen aus Karlsruhe typische Merkmale auf. So die Stephensonsteuerung mit Taschenschwinge mit unterbrochener Mittellinie und doppelter Neigung des Schieberkastens. Alle Maschinen wurden in Ludwigshafen und Kaiserslautern umgebaut. Sie bekamen einen größeren Radstand und eine größere, unterstützte Feuerbüchse. Zudem wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 75 km/h erhöht. Für zwei Exemplare wurden von der Reichsbahn noch die Nummern 34 7401 und 34 7402 vorgesehen, sie wurden allerdings nicht mehr übernommen und 1923 ausgemustert. Das Bild zeigt No. 132 "BAERENFELS" auf der Drehscheibe in Neustadt/Haardt, gekuppelt mit einem Schlepptender der Bauart 2 T 7. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. P 1.I

 

1876 wurden von der Elsässischen Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden sechs Exemplare der P 1.II für die Pfalzbahn gebaut. Die Fahrzeuge hatten einen Innenrahmen mit einem Kessel der Bauart Crampton, eine innenliegende Stephensonsteuerung sowie eine unterstützte Feuerbüchse. Später wurden die Fahrzeuge um einen Dampfdom ergänzt. Fünf Fahrzeuge wurden in den 1920ern ausgemustert. Ein Exemplar ging an die Deutsche Reichsbahn und bekam die Nummer 34 7451, wurde aber nicht mehr eingesetzt. Vor der "LUDWIG II" (No. 154, Grafenstaden, Baujahr 1876) haben sich neben dem Lokpersonal noch eine wichtige Herrschaften aufgebaut. Der Aufnahmeort ist nicht überliefert. (1891) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. P 1.II

 

Von der pfälz. T 3 wurden 21 Maschinen von der Deutschen Reichsbahn übernommen, die sie 1925 als Baureihe 89.1 in ihren Nummernplan aufnahm. Die übrigen sechs Maschinen waren an die Eisenbahnen des Saargebietes gegangen. Ihre Konstruktion lehnte sich an die Bayerische D V an. Die pfälz. T 3 No. 57 "WACHENHEIM" (Foto) war die letzte ihrer Gattung und wurde erst am 01.06.1953 als 89 118 beim Bw Ludwigshafen ausgemustert. (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. T 3 (89 118)

 

Die pfälzische 28 war eine Dampflok der Pfalzbahn und typische Schnellzug-Schlepptenderlok der Bauart Crampton mit der Achsfolge 2A. Beide Laufachsen waren im Hauptrahmen gelagert, die Treibachse befand sich hinter dem Stehkessel. Dadurch konnten Treibräder mit einem Durchmesser von 1830 mm eingebaut werden, ohne den Kessel höher zu legen, als es damals üblich war. Als weitere Besonderheit wies mindestens die Lokomotive "Pfalz" (Foto) bereits einen, damals nicht üblichen, Wetterschutz für Lokführer und Heizer auf. Das Bild zeigt den Nachbau von 1925 für das Verkehrsmusum Nürnberg. (1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
pfälz. No. 28 (1)

 

Von der pfälzischen Schnellzug-Schlepptenderlok der Bauart Crampton wurden 14 Exemplare von Keßler (Maschinenfabrik Esslingen) und vier von Maffei hergestellt. Die Loks von Maffei - wie hier die No. 28 "DIE PFALZ" - hatten das Reglergehäuse auf der Mitte des Kessels, eine größere Rauchkammer als die von Keßler, einen glatten Stehkessel und über den Zylindern angeordnete Schieberkästen. Die Loks waren mit Schlepptendern der Bauart 3 T 5 ausgestattet. 1925 wurde ein Exemplar zur Eröffnung das Nürnberger Verkehrsmuseums im Ausbesserungswerk Weiden nachgebaut. Dieses Fahrzeug ("DIE PFALZ") steht heute als Leihgabe des DB Museums Nürnberg im Eisenbahnmuseum Neustadt/Weinstraße der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte.  (1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
pfälz. No. 28 (2)

 

Zwischen 1860 und 1870 wurden 14 Exemplare der pfälzischen G 1.IV gebaut. Eingesetzt wurden die Fahrzeuge in der Vorderpfalz und am Rhein. Ausgestattet waren sie mit einem Außenrahmen, einem glatten Kessel ohne Dampfdom, waagerechten Zylindern mit innenliegender Steuerung und einem Sanddom. Bis auf einige Achs- und Kurbelbrüche sollen sich die Maschinen gut bewährt haben. Sie waren mit einem Schlepptender der Bauart 3 T 6 ausgestattet. Das Bild zeigt die No. 86 "EDESHEIM" (Maffei, Baujahr 1870) in einem Bahnhof der südlichen Weinstraße. (1880) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. G 1.IV

 

Bei den Schnellzugloks der pfälzischen Gattung P 2.I mit der Achsfolge 1’B1’ waren die Lauf- und Treibachsen mittels einer Gabeldeichsel zu einem Krauss-Helmholtz-Drehgestell verbunden. Die hintere Laufachse lag in einem Außenrahmen. Die Lok war in der Lage, einen 106 Tonnen schweren Zug in der Ebene mit 90 km/h zu ziehen. Die Fahrzeuge wurden mit Schlepptendern der Bauarten 3 T 12 und 3 T 14 ausgestattet. Von diesem Typ wurden von 1891 bis 1896 von Krauss insgesamt 22 Lokomotiven gebaut, 13 weitere gingen an die benachbarte Hessische Ludwigsbahn und kamen später als P 3 in den Bestand der Preußischen Staatseisenbahnen. Die zwanzig von der Reichsbahn übernommenen Exemplare sollten als Baureihe 35.70 die Nummern 35 7001 bis 35 7020 erhalten, wurden jedoch bereits vor ihrer Umzeichnung ausgemustert. Die hier gezeigte "V.D. PFORDTEN" (Krauss, Baujahr 1892) war als 35 7002 vorgesehen. Eine Lok, die "KÖNIGIN MARIE" kam 1922 an das Verkehrsmuseum Nürnberg, wo der größte Teil des Langkessels und der darunterliegende Rahmen mit beiden Treibachsen entfernt und der Rest als Schnittmodell hergerichtet wurde. So stand das Modell (ohne Tender) bis 1957 im Ausbesserungswerk Nürnberg. Danach wurde es auf das Gelände der Technischen Hochschule Karlsruhe, dem heutigen Campus Süd, aufgestellt. Es ist als Kulturdenkmal geschützt. (1892) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. P 2.I

 

Von der Gattung P 1.III der Pfalzbahn wurden von Maffei insgesamt neun Exemplare hergestellt. Die im Jahr 1884 hergestellte zweite Serie mit drei Exemplaren unterschied sich in den Hauptmaßen geringfügig von den Maschinen aus dem Jahr 1880 (Foto die "VOGESUS" aus dem Jahr 1880), entsprachen sonst aber den Fahrzeugen der Baureihe P 1.II. Von der Deutschen Reichsbahn wurden fünf Exemplare zur Baureihe 34.74 umgezeichnet, sie erhielten die Nummern 34 7411–7415. Diese wurden allerdings Mitte der 1920er ausgemustert. Die Loks sollen um die 430 PS gehabt haben und waren mit Schlepptendern der Bauart 3 T 9,8 ausgestattet. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pfälz. P 1.III

 

Eine sächs. IX V (spätere Baureihe 56.5) mit Dampfsammelrohr über dem Kessel auf dem Leubnitzer Viadukt in Werdau/Sachsen. Eine handkolorierte zeitgenössische Postkarte. (1913) <i>Foto: unbekannt</i>
sächs. IX V in Werdau

 

Bau der "Erfurt 2580" (spätere 38 2616) bei R. Wolf AG, Magdeburg-Buckau, Abteilung Lokomotivbau Hagans. (1920) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bau einer pr. P 8

 

Eines der Frühwerke von Hermann Maey stellt diese Aufnahme einer pr. S 6 mit Windschneidenführerhaus dar (spätere Baureihe 13.10), die von der Hohenzollernbrücke kommend nach Köln-Deutz einfährt. Das Bild zeigt die Streckenführung vor Inbetriebnahme des Bahnhofs Köln-Deutz am 19.05.1914, damals noch "Signalstelle Deutzer Kreuz" genannt. Die zwei zweigleisig parallel verlaufenden Strecken entsprechen der Lage der jetzigen Strecke Köln - Troisdorf. Anders als heute liegt die Strecke von der Hohenzollernbrücke kommend im Gefälle, während heute die Trasse zwischen Köln-Deutz und Köln-Kalk eine Steigung aufweist, um kreuzungsfrei über die Straßen und die Streckengleise Deutz - Mülheim (Düsseldorfer und Wuppertaler Gleis) sowie nach Deutzerfeld zu gelangen. Die Signale im Hintergrund stellen die Blocksignale der "Signalstelle Deutzer Kreuz" dar. Die beiden linken Gleise führen nach/von Troisdorf, die beiden rechten Gleise nach/von Mülheim CM. Das Blocksignal an der Strecke nach Mülheim CM ist zweiflügelig ausgeführt und lässt auch eine Überleitung von/nach Troisdorf zu. Zum Schutz des Fotografens in den Streckengleisen von/nach Troisdorf ist offenkundig den Herrn links im Bild abgestellt, der sich auch gleich mit ablichten ließ. Das Bild selbst hat sich im Original völlig zersetzt, sodass selbst die rekonstruierte Version in der Qualität ziemlich zu wünschen übrig lässt. Letztlich soll es auch nur eine dokumentarische Hommage an den Pionier der Eisenbahnfotografie sein. (1911) <i>Foto: Hermann Maey</i>
Pr. S 6 in Köln-Deutz

 

Die neu gegründete Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veranstalteten vom 21.09. bis 05.10.1924 im Verschiebebahnhof Seddin (und in der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg) eine sowohl in Deutschland als auch international stark beachtete Ausstellung zum Stand der Eisenbahntechnik. Auf der Stand-Nr. 314 befand sich vom Aussteller Hartmann Chemnitz die 1918 in Dienst gestellte sächs. XX HV 67, die spätere 19 001. (1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Ausstellung Seddin 1924 (4)

 

Der sächsische C4ü-Wagen Sa 18 "Dre 1542" der "eisernen" Bauart war einer der letzten Bauarten sächsischer Schnellzugwagen. Er diente als Vorbild für die von der Deutschen Reichsbahn zwischen 1921 und 1926 gebauten 214 Sitz-, 10 Gepäck- und 31 Schlafwagen als Hechtwagen eiserner Bauart. (1918) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
sächs. C4ü-Wagen

 

Die bayr. "EP5 21522" (spätere E 52 22) auf einer zeitgenössichen Postkarte mit einem Personenzug bei Garmisch-Partenkirchen. (1925) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bayr. EP5 21522 bei Garmisch

 

"Essen 8447" wurde im Mai 1921 von den Vulcanwerken in Stettin an die Deutsche Reichsbahn übergeben und im Bw Swinemünde beheimatet. Nach dem Krieg gelangte die mittlerweile als 78 220 eingereihte Lok zur PKP und war dort noch als OKo 1-28 bis 1971 in Betrieb.  (1921) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
"Essen 8447"

 

Bau der "Erfurt 2580" (spätere 38 2616) bei R. Wolf AG, Magdeburg-Buckau, Abteilung Lokomotivbau Hagans. (1920) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
P 8-Fertigung bei Wolf

 

Der C4itr Pr 11 (Baujahr 1911), ein "Langenschwalbacher" der Bezeichnung "Mainz 3771", für "74 Personen" und stationiert in Wiesbaden Hbf, was für seinen Einsatz auf der Aartalbahn spricht. (1911) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Langenschwalbacher (5)

 

"Baden 14625", ein 3-achsiger Packwagen der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen, Bauart bad 09, Gr133e. (1909) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bad. Packwagen

 

Der bayr. Länderbahnwagen BCi (bay 10) der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn, späterer "2730 Reg", im Ablieferungszustand. (1910) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. BCi-Wagen

 

Pwi "17306 Mü" der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. (1912) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Pwi-Wagen

 

Bayr. C3i-Wagen 3. Klasse in einem unbekannten Ausbesserungswerk. (1908) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. C3i-Wagen

 

bayr. Schnellzugwagen 1./2.-Klasse AB4ü "3049 Ludwigshafen". (1909) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. AB4ü-Wagen

 

Ein bayr. C4ü-Wagen für die Pfalzbahn (No. 1732). (1908) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. C4ü-Wagen

 

Der nagelneue 2./3. Klasse bayr. Abteilwagen BC4 (bay12). (1912) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Abteilwagen BC4

 

Anlässlich der Eröffnung S-Bahn-Stammstrecke von Köln-Nippes nach Köln-Mülheim wurde sogar ein S-Bahnzug aus Berlin zur Ausstellung nach Köln-Gereon gefahren. (26.05.1990) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
S-Bahn-Ausstellung Köln

 

Salonwagen Salon 4ü Bay 92 (Nürnberg, Baujahr 1892) mit Salonwagen Salon 4ü Bay 03 (Nürnberg, Baujahr 1902). Der Salon 4ü diente bis 1899 als Prinzregentenwagen (By 7) und wurde entweder 1922 oder 1924 (als "Nür 10 002") von RBD München an RBD Nürnberg abgegeben und ab dem 09.04.1929 beim RAW Ludwigshafen hinterstellt. Er sollte bereits 1928 (oder 1931) für die GV Bayern zum Unterrichtswagen hergerichtet werden, blieb aber noch bis 1937 ohne Innenein­richtung als "Nür 10 002" in Nürnberg abgestellt, obwohl er bereits 1933 offiziell die Nummer "10 330 Nür" erhalten hatte. 1938 erfolgte der Umbau in einen Mannschaftswagen zum Geräte­wagen ("702 807 Hl") des Bw Hoyerswerda in der RBD Halle. Der Salonwagen 4ü Bay 03 (By 45) befand sich bis ca. 1926 (als "Nür 10 003") auch leihweise bei RBD Ludwigshafen, 1932 erfolgte der Umbau in den Revisionswagen Salon 4ü Bay 03/32. Als "10365 Nür" ging er im Oktober 1941 in den Osteinsatz zur HBD Süd (Lemberg), später zur RVD Kiew, ab März 1944 wieder zur OBD Lemberg. Im Oktober 1944 wurde er zur Fahrbaren Werkstättenabteilung der Generalbetriebsleitung Ost in Kirchmöser überführt. (1929) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Salonwagen

 

Salonwagen By 46 (München, Baujahr 1907) - ab 1924 "Mü 10 005" - wurde von 1930 bis Mai 1933 in den "Salon 4ükr Bay 07/31" umgebaut. 1939 erfolgte ein weiterer Umbau in den Unterrichtswagen "734 001'' Erf". (1907) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Hofzugwagen

 

Der Salonwagen Salon 6ü Meck 07 (Breslau, Baujahr 1907) diente bis 1918 als Hofwagen des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin. 1937 wurde der mittlerweile als "10385 Sch" bezeichnete Wagen in den Revisionswagen Salon 6ü Meck 07/37 umgebaut. Nach Kriegsende wurde er in der sowj. Besatzungszone völlig ausgeplündert vorgefunden. Die DR baute ihn in den C 6ü "17 489 Sch" um. (1907) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Meckl. Salonwagen

 

Der badische 4. Klasse Personenwagen Cid - bad 11 - Gr94, späterer "Baden 13830". (1911) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bad. Cid

 

Die pr. T 18 "8938 Essen" wurde am 15.05.1923 von Henschel in Kassel an das Bw Oppeln abgeliefert. Bei der Reichsbahn wurde sie als 78 363 eingeordnet. Nach einer kurzen Zwischenstation beim Bw Berlin-Gesundbrunnen im Jahr 1929 war ihr restlichen Einsatzgebiet das Münsterland, Hamburg und Lübeck. Am 08.09.1963 wurde sie abgestellt und am 30.11.1964 ausgemustert. Interessant sind hier die oben und unten angeschnittenen Pufferteller. (1923) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
"8938 Essen"

 

Personenwagen Nr. 10000 der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. (1878) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
KBayStB "Nr. 10000"

 

Salonwagen 3i Nr. 7348 der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. (1862) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Salonwg KBayStB

 

bayr. Abteilwagen BCL 4161. (1880) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Abteilwagen

 

Abteilwagen der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen D 447. (1865) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. Abteilwagen (2)

 

Salonwagen der Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern, seit 1854 Kaiserin Elisabeth von Österreich. (1860) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Hofsalonwagen

 

Salonwagen 25140 der Königl. Bayr. Staatsbahn. (1900) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Salon4ü-Wagen

 

Am 28. März 1923 um 23.56 Uhr fuhr D 37, geführt von der sächs. XX HV Nr. 206 (spätere 19 016) mit Vorspann einer pr. P 8 ("2534 ?") auf den stehenden Güterzug 55792 nahe Boxberg-Wölchingen auf. Angesichts des Unfallausmaßes grenzt es an ein Wunder, dass es nur einen Toten gab. Interessant ist auch der Umstand, dass es ausgerechnet einen "Sachsenstolz" in Baden erwischte, von denen einige Loks kurzzeitig in Stuttgart-Rosenstein und Frankfurt (Main) stationiert waren. 19 016 war vom 26.11.1922 bis 19.11.1926 in Stuttgart-Rosenstein beheimatet, dann ging's wieder zurück in die angestammte Heimat nach Dresden. (29.03.1923) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Zusammenstoß Boxberg-Wölch.

 

Die k.k. privilegierte Kaiserin Elisabeth-Bahn (KEB) war eine Eisenbahngesellschaft in Österreich mit der Hauptstrecke Wien – Salzburg und der abzweigenden Verbindung Wels – Passau. 1884 wurde die Gesellschaft verstaatlicht. Das Bild den neuen I./II. Klasse-Wagen Nr. 389 für die Bahn. (1880) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Kaiserin-Elisabeth-Bahn

 

Um die damals in Deutschland weitgehend unbekannten Baugrundsätze amerikanischer Lokomotiven kennenzulernen, importierte die Bayerische Staatsbahn 1900 zwei Atlantic-Schnellzuglokomotiven (Achsfolge 2'B1) des Herstellers Baldwin mit Vauclain-Triebwerk. Die beiden Baldwin-Lokomotiven blieben mit den Betriebsnummern 2398 und 2399 bis nach dem Ersten Weltkrieg im Einsatz. Im vorläufigen Umzeichnungsplan der Deutschen Reichsbahn Anfang der 1920er Jahre waren die beiden Lokomotiven noch als 14 131 und 14 132 enthalten, wurden vorher aber ausgemustert.  (1910) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
Bayr. S 2/5 in München (1)

 

Die Lokomotiven der Gattung IV f der Großherzoglichen Badischen Staatsbahn waren die ersten Pacific-Lokomotiven in Deutschland und nach der wenige Monate zuvor erschienenen Reihe 4500 der Paris-Orléans-Bahn die zweiten in Europa. Das Bild zeigt die Lok 757 (spätere 18 214) mit Kessel- und Zylinderverkleidung in Glanzblechen (graublau) auf Probefahrt bei Karlsruhe. (1909) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
bad IV f2 757

 

Vor dem Schuppen ihres Heimatbetriebswerkes Saarbrücken Hbf präsentiert sich "8444 Saar", die spätere 78 326 auf der Drehscheibe. Die von Societe Franco-Belge de Materiel de Chemins de Fer, La Croyere, gebaute Lok wurde am 28.12.1925 in Dienst gestellt und im August 1944 als Kriegsschadlok ausgemustert. Die Eisenbahnen des Saargebietes wurden am 01. März 1935 in die Deutsche Reichsbahn eingegliedert. (15.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
"8444 Saar"

 

Ebenfalls im Bw Saarbrücken präsentiert sich "8411 Saar" (Vulcan, Indienststellung am 29.01.1915) dem Fotografen. Die Lok wurde bei der Reichsbahn als 78 293 eingeordnet und war noch bis 1970 zuletzt beim Bw Rottweil im Einsatz. (15.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
"8411 Saar"

 

Eine württembergische Hh, die in einen Unfall oder Anschlag verwickelt wurde. Wahrscheinlich ist die Aufnahme in Württemberg entstanden, da hinter der Lok ein ebenfalls württembergischer Gepäckwagen eingestellt ist, sowie im Hintergrund zwei Signale deutscher (württembergischer?) Bauart zu erkennen sind. Die Situation sieht eher wie ein "normaler" Betriebunfall nach der Entgleisung eines Zugs auf dem Nachbargleis aus. Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass die Lok keinerlei Lampen trägt. Das könnte eventuell auf einen Aufnahmezeitpunkt unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg hindeuten - eine Zeitspanne zu Anfang der jungen Republik, in der auch bei der Bahn viel durcheinander lief.  (1918) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Anschlag oder Unfall ?

 

Versammlung der BBC-Werkangehörigen am Beginn des 1. Weltkriegs im Bahnhof Mannheim-Käfertal. (08.1914) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Kriegsbeginn in Mannheim

 

Die spätere E 77 01 (Locomotivfabrik Krauss & Co. München, Fabriknummer 8125) - noch als bay. EG 22001 unterwegs auf Probefahrt - in einem unbekannten Bahnhof. 1946 wurde sie als Reparationsleistung in die UdSSR abgefahren. 1952 kehrte sie völlig ausgeschlachtet wieder zurück in die DDR und wurde am 30.05.1962 ausgemustert ohne vorher wieder zum Einsatz gekommen zu sein. (1924) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
EG 22001

 

Carl Bellingrodt vermerkte bei der Ausfahrt des D 49 aus Rostock Hbf als Zuglok die 1912 bei Linke gebaute preußische S 6 "Stettin 632" (im Umzeichnungsplan 1925 vorgesehen als 13 1234). Die Lok wurde im Umzeichnungsplan aber bereits als ausgemustert vermerkt. Daher sind wieder erhebliche Zweifel an der Richtigkeit seiner Angaben angebracht. Im Bahnhof wartet übrigens eine weitere S 6 auf Ausfahrt. (1926) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Pr. S 6 in Rostock

 

LBE 74 "MOSEL" (bauartgleich mit der pr. S 5.2) mit einem Schnellzug im Lübecker Hauptbahnhof. Als seinerzeit neueste Lok im Bestand der LBE (seinerzeit noch als S 3 bezeichnet) wurde sie wohl im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen Lübecker Hauptbahnhofs hier abgelichtet. (1908) <i>Foto: Werner Hubert</i>
LBE 74 in Lübeck Hbf

 

Die preußische S 1 "Hannover 17" der Verbundbauart mit Heusinger-Steuerung, gebaut 1885 von Hanomag. Nach dem vorläufigen Umzeichnungsplan der Reichsbahn sollten noch vier pr. S 1 von ehemalig 261 gebauten Maschinen mit den Nummern 12 7001–7004 übernommen werden. Diese Lok gehörte nicht mehr dazu. (1920) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 1 "Hannover 17"

 

In der Gattung S 2 waren Schnellzuglokomotiven der Preußischen Staatseisenbahnen zusammengefasst. Es gab die Bauarten der Eisenbahndirektionen Hannover, Erfurt und Main-Neckar. Die Lokomotiven waren die ersten der Preußischen Staatseisenbahnen mit der Achsfolge 2'B. Im Gegensatz zu dem meisten anderen S 2 wurden sie in Verbund-Bauart ausgeführt. Sie wurden von August von Borries entworfen. Eine Besonderheit war das sogenannte Hannover-Drehgestell. Hierbei wurde die Last, ohne das Drehgestell zu belasten, über die beiden Gleitschuhe der federbelasteten Rückstellvorrichtung direkt auf die Längstragfeder übertragen. Dieses Prinzip wurde bis zum Ende der Dampflokzeit beibehalten. Von der Bauart Hannover wurden nur zwei Exemplare in Dienst gestellt, die Henschel 1890 gebaut hatte. Sie trugen zuerst die Nummern "Hannover 20" und "Hannover 21", dann "Altona 448" und "Altona 449" und zuletzt S 2 "Altona 101" und "Altona 102". Da sie wie die anderen älteren Verbundmaschinen Schwierigkeiten bei der Anfahrt hatten, wurde dieser Typ nicht weitergebaut. Die Lokomotiven wurden 1912 ausgemustert. (1910) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 2 "Altona 102"

 

Die preußische S 2 "Cassel 108" (Erfurter Bauart) in einem unbekannten Bahnhof. (1908) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 2 "Cassel 108"

 

Die preußische S 2 "Halle 125". Wer genau hinschaut findet selbst bei dieser frühen Aufnahme schon die späteren DLA-Vorgaben für Lokomotiv-Porträtaufnahmen von "schräg von vorn" (Puffer in Höhe des Zughakens, Kuppelstange unten) verwirklicht. (1920) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Pr. S 2 "Halle 125"

 

Die Schnellzug-Dampflos der Gattung S 2/5 der Bayerischen Staats-Eisenbahn waren die ersten in Deutschland gebauten Lokomotiven mit durchgehendem Barrenrahmen. Vorbild für diese Rahmenbauart waren die 1900 aus den USA importierten zwei Baldwin-Lokomotiven, welche ebenfalls die Gattungsbezeichnung S 2/5 erhalten hatten. Hier steht Nr. 3007 in München Hbf bereit. Die Deutsche Reichsbahn wollte noch fünf Loks als Baureihe 14.1 mit den Nummern 14 141–145 übernehmen. Alle Loks wurden im Jahr 1927 ausgemustert. (1919) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
Bayr. S 2/5 in München (2)

 

Von der preußischen S 3 wurden zwischen 1893 und 1904 in verschiedenen Varianten mehr als 1000 Exemplare gebaut. Nach dem Umzeichnungsplan für Dampflokomotiven von 1923 sollten noch 451 S 3 als 13 008–458 von der Deutschen Reichsbahn übernommen werden. Davon blieben 1925 nur noch 27 als Baureihe 13.0 mit den Betriebsnummern 13 002–028 übrig. Die pr. S 3 "Magdeburg 230" war als 13 048 vorgesehen, erhielt die Nummer aber nicht mehr. (1910) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 3 "Magdeburg 230"

 

Die preußische S 3 "Stettin 241" wurde 1901 als 5000. Lok von Borsig gebaut. Entsprechend erhielt sie besondere Jubiläumstafeln. Bei der Reichsbahn sollte sie noch die Betriebsnummer 13 029 erhalten. (1908) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 3 "Stettin 241"

 

Die preußische S 3 "Magdeburg 237" mit einer Versuchs-Rauchableitungsvorrichtung. (1902) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 3 "Magdeburg 237"

 

Die von 1894 von Grafenstaden als "Berlin 37" gelieferte Lokomotive blieb ein Einzelstück und wurde anfangs als Hofzuglokomotive des deutschen Kaisers eingesetzt. Ab 1896 wurde Sie als "Erfurt 37" und später als S 5 "Erfurt 501" auf der Strecke Halle–Erfurt–Bebra eingesetzt. Die Lokomotive war anfangs ihren französischen Vorbildern sehr ähnlich. Bei spätere Umbauten wurde das französische Führerhaus durch ein typisch preußisches ersetzt und die Kesselaufbauten wurden den preußischen Normen angeglichen. Bei der Lok handelt es sich auch um die erste für eine deutsche Bahn-Gesellschaft gebaute 4-Zylinder-Verbund-Maschine, bei der nach dem System von DeGlehn der Zweiachs-Antrieb angewendet wurde. Sie wurde 1916 ausgemustert. (1908) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 5.1 "Erfurt 37"

 

Weil die verschiedenen Lokomotiven der Gattung S 5.1 die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllten, wurde von der AG Vulcan Stettin schließlich die bewährte, aber in der Leistung nicht mehr ausreichende S 3 in einer verstärkten Ausführung gebaut, wobei vor allem ein größerer, höher liegender Kessel und größere Zylinder verwendet wurden. Diese Lokomotiven wurden zunächst als verstärkte S 3 bezeichnet, ab 1911 als S 5.2. Acht Lokomotiven wurden versehentlich aber auch nach 1911 als S 3 geführt. Die Preußischen Staatseisenbahnen schafften zwischen 1905 und 1911 insgesamt 367 von Vulcan und Schichau gebaute Fahrzeuge dieses Typs an. Der Aufnahmeort der pr. S 5.2 "Halle 506" ist zwar nicht überliefert, mit Sicherheit entstand das Foto in einem Bw, das auch von sächsischen Lok angelaufen wurde, denn der im Hintergrund sichtbare Tender ist von sächsischer Bauart, höchstwahrscheinlich einer der Bauart mit vorderem Drehgestell und hinten im Hauptrahmen gelagerten Achsen, woraus sich ergibt, dass es eine XVIIIH (18.0) oder XXHV (19.0) war, die hinter der abgebildeten Lok stand. Damit dürfte sich die Zahl der in Frage kommenden Bw mit Rechteckschuppen reduzieren, z.B. auf Berlin Ahb oder einem Leipziger Bw. (1920) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 5.2 "Halle 506"

 

Die preußische S 7 "Erfurt 709" (Grafenstaden, Baujahr 1902) in Farnkfurt Hbf. Die S 7 der Bauart de Glehn wurde in drei verschiedenen Ausführungen gebaut, die sich vor allem darin unterschieden, dass die Feuerbüchse bei der einen relativ lang und zwischen den Rädern eingezogen war und bei den anderen beiden breiter war und vollständig hinter den Treibrädern lag. Bei ersterer Bauart hatte das Drehgestell einen Außenrahmen, bei den anderen beiden einen Innenrahmen. "Erfurt 709" besaß eine schmale Feuerbüchse. Sie sah wie viele Fahrzeuge der Maschinenbaufabrik Grafenstaden äußerlich den französischen Lokomotiven sehr ähnlich. Insgesamt bezogen die Preußischen Staatseisenbahnen zwischen 1902 und 1904 79 Loks, von den keine von der Deutschen Reichsbahn übernommen wurde. (1906) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 7 "Erfurt 709"

 

Die preußische S 7 "Hannover 601" der Bauart von Borries mit einem Versuchsschornstein. (1908) <i>Foto: Krebs</i>
Pr. S 7 "Hannover 601"

 

Die preußische S 9 "Altona 999" (ex "Altona 561") nach ihrem Umbau in die "Normalversion" ohne Frontführerstand. Sie war ursprünglich eine von zwei Versuchsloks mit der seltenen Achsfolge 2’B2’. Die ehemalige "Altona 561" (mit "Altona 562") waren das Ergebnis einer Ausschreibung des Vereins Deutscher Ingenieure aus dem Jahr 1902/1903. Es sollte eine Lokomotive gebaut werden, welche einen 120 Tonnen schweren Zug mit 120 km/h, wenn möglich mit 150 km/h, ziehen sollte. Zur Ausführung kamen die Pläne des Baurates Wittfeld aus dem preußischen Ministerium für öffentliche Arbeiten und des Oberingenieurs Kuhn bei der Maschinenfabrik Henschel & Sohn. Die "Altona 561" besaß einen Frontführerstand und war durchgehend verkleidet mit einem Durchgang vom Führerstand zum Zug. Beide Loks galten jedoch als Fehlkonstruktion und gingen nicht in Serie. Um 1914 entfernte man die Frontführerstände und die Verkleidung und setzte die beiden Lokomotiven noch bis 1918 von Hannover aus im Schnellzugdienst ein. (1918) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Pr. S 9 "Altona 999"

 

Die preußische S 9 "Hannover 901", eine Schnellzug-Dampflok mit der Achsfolge 2'B1' („Atlantic“) und einer Vierzylinder-Verbunddampfmaschine. Sie wurde von der Firma Hanomag in Hannover entwickelt und ab dem Jahr 1908 mit einer Zahl von insgesamt 99 Exemplaren geliefert. Nur drei Maschinen, darunter die beiden S 8 und eine Nassdampfmaschine, wurden noch von der Deutschen Reichsbahn als Baureihe 14.0 übernommen. Die beiden S 8 erhielten die Nummern 14 001 und 14 002; die S 9 ("Essen 907") die Nummer 14 031. Schon 1926 waren alle Lokomotiven ausgemustert. "Hannover 901" war als 14 032 vorgesehen, schied aber Anfang der 1920er Jahre aus dem aktiven Dienst aus. Erwähnenswert ist auch der speziell für die S9  entwickelte Tender 2'2'T30,7, der schwerer als beabsichtigt ausfiel und deshalb (bis zur Erhöhung der Achslasten) nicht mit vollem Inhalt genutzt werden durfte. Darüber hinaus hatte der von Hanomag entwickelte Tender auch Schwächen im Laufwerk. (1919) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Pr. S 9 "Hannover 901"

 

Dieses Kreutzer-Foto der "915 Hannover" (vorgesehen als 14 036), einer pr. S 9, sollte auch als Vorlage für eine HANOMAG-Werbung dienen, tauchte aber letztlich nicht in einer Werbekarte auf.  (1920) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
pr. S 9 "915 Hannover"

 

Hinter "Hannover 1000" steckt die zweite Lok, die zu Versuchszwecken für Schnellfahrten ursprünglich mit vorne liegenden Führerstand gebaut wurde (vgl. Beschreibung zu Bild Nr. 33514). Nach ihrem Umbau zur "normalem" S 9 präsentiert sie sich hier in Hannover Hbf. (1914) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Pr. S 9 "Hannover 1000"

 

Die Lokomotiven der Gattung XV der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen waren Schnellzug-Schlepptenderloks der Bauart Atlantic. Die einst als „Paukenschlag der Moderne“ wahrgenommenen Lokomotiven führten ab 1900 zu einem Entwicklungsschub bei der Konstruktion schnellfahrender Dampflokomotiven in Deutschland. Die Gattung XV gilt als erste Vierzylinder-Verbundlokomotive dieser Bauart in Deutschland. Wichtigstes Einsatzgebiet waren die Schnellzugverbindungen auf den Hauptbahnen Leipzig–Dresden–Bodenbach und Leipzig–Hof. Die Deutsche Reichsbahn ordnete die Lokomotiven noch in die Baureihe 14.2 ein, musterte sie jedoch schon bis 1926 vollständig aus. Lok 181 aus dem Jahr 1900 war noch als 14 202 vorgesehen. (1904) <i>Foto: Gleiferth</i>
Sächs. XV Nr. 181

 

Die pr. G 9 "Essen 5003" (F. Schichau GmbH, Maschinen- und Lokfabrik, Elbing, Baujahr 1908) mit Innensteuerung, spätere 55 2303, an einem unbekannten Ort während des Ersten Weltkriegs. (1915) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
pr. G 9 "Essen 5003"

 

Der am 18. August 1888 als "Centralbahnhof Frankfurt" eröffnete Kopfbahnhof gehört aufgrund seiner Lage in der Mitte Deutschlands zur wichtigsten Verkehrsdrehscheibe im deutschen Zugverkehr. Der Berliner Architekt Johann Wilhelm Schwedler, der auf die Stahlbauweise spezialisiert war, wurde zum Konstrukteur der drei neuartigen in Eisenkonstruktion ausgeführten Bahnhofshallen mit 28 Metern hohem Tonnengewölbe, die je drei Bahnsteige zu sechs Gleisen umfassten. Bereits am Abend des Eröffnungstages konnte ein Zug nicht rechtzeitig bremsen und überfuhr den Prellbock. Dabei wurden die Lok und das Pflaster des Querbahnsteigs beschädigt. Dies war der Beginn einer ganzen Serie derartiger Vorkommnisse, die in der Presse einigen Spott auslösten. "Höhepunkt" war die „schwungvolle“ Überfahrt der Lokomotive des Ostende-Wien-Express am 6. Dezember 1901. Dabei kamen Lokomotive und Schlepptender erst im Wartesaal der ersten und zweiten Klasse zum Stehen. (1913) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Frankfurt Hbf

 

Die Sächsische Maschinenfabrik in Chemnitz (vormals Richard Hartmann) war eines der bedeutendsten Maschinenbauunternehmen in Sachsen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Unternehmen existierte von 1837 bis zur Liquidation 1930. Insgesamt 4.699 Lokomotiven verließen die Fertigung des Unternehmens zwischen 1848 und 1929. Der Großteil wurde an die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen ausgeliefert, und mussten dabei - wie diese Lok - per Pferdetransport zum Hauptbahnhof geschafft werden. (1898) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Loktransport in Chemnitz

 

Der hoffnungsvolle Lehrlingsnachwuchs der Hauptwerkstätte II in Darmstadt präsentiert sich vor der pr. G 8 "Mainz 4813" der Societe Alsascienne de Constructions Mecaniques Graffenstaden, der späteren 55 2123. (28.06.1918) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
pr. G 8 "Mainz 4813"

 

Das Bild zeigt vermutlich eine T3, wohl Bauart T3(2) ab 1897 (mit Dampfdom). Nähere Daten sind leider nicht bekannt. (1918) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Unbekannte Lok

 

Eine pr. G 10 "5444 xxx" passiert einen Bahnübergang. Weitere Angaben zu dem Bild sind leider nicht bekannt. Da die Lok noch die ältere Kesselvariante mit dem vornliegenden Dampfdom besitzt (während ab 1918 die Kessel bis Anfang der 1920er Jahre mit dem Speisewasserreiniger Bauart EZA [flacher Aufbau am Kesselscheitel mit hochliegenden Speiseventilen vorn] und hinter dem Sandkasten eingebautem Dampfdom erhielten), lassen sich die Kandiaten auf folgende Maschinen reduzieren: "5444 Trier" (57 1232), "5444 Köln" (57 1288), "5444 Erfurt" (57 1294), "5444 Frankfurt" (57 1301), "5444 Cassel" (57 1352), "5444 Königsberg" (57 1472). (1919) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
pr. G 10 mit Güterzug

 

Ein heute ungewohnter Anblick der alten Sonnborner Wupperbrücke der Bergisch-Märkischen Eisenbahnlinie in Wuppertal noch vor dem Bau der Schwebebahn. Rechts befindet sich heute die Station Stadion/Zoo. (1895) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Wupperbrücke Wt-Sonnborn (1)

 

Eine pr. G 3 schiebt einige Wagen auf die Wagendrehscheibe des Gleisanschlusses Luhns in Wuppertal-Wichlinghausen.  (1902) <i>Foto: Luhns/VoBa-Medien</i>
Werksanschluss Fa. Luhns

 

Zwei unbekannte württembergische Lokomotiven auf der Gäubahn Stuttgart - Singen bei Oberndorf am Neckar. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bei Oberndorf am Neckar

 

Die preußische G 3 "Elberfeld 3294" in Opladen. Die 1889 bei Schwartzkopff gebaute Lok wurde bereits 1926 ausgemustert und erhielt keine Reichsbahn-Nummer mehr.  (1905) <i>Foto: C. Horn</i>
"3294 Elberfeld"

 

Lok 536, eine Schnellzuglok der Gattung S 5 (vormals A 18) der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen. Die Maschinen waren mit der preußischen S 5.1 der Bauart "De Glehn" weitgehend baugleich.  (1912) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Elsaß-Lothringen

 

38 3381 vom Bw Wuppertal-Langerfeld (noch als "Elberfeld 2778" unterwegs) begegnet der talfahrenden 94 514 ("Elberfeld 8124"), die über das angehängte Kettenseil den E 343 mit der P 8 die Steilrampe von Erkrath nach Hochdahl hinaufzieht. (1922) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Steilrampe Erkrath-Hochdahl -2

 

Am 22. September 1918 ereignete sich das bislang schwerste Eisenbahnunglück in Dresden, als ein Schnellzug aus Leipzig auf einen auf Einfahrt in den Neustädter Bahnhof wartenden zweiten Zug auffuhr. Die tragische Bilanz waren 38 Tote, 27 Schwer- und dutzende Leichtverletzte. (22.09.1918) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
Eisenbahnunfall in Dresden

 

Die Rotte des Bahnmeisters Heidt (links) von der Bahnmeisterei Schlüchtern in Osthessen.  (1920) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Rotte bei Schlüchtern

 

Die bereits 1911 von den Siemens-Schuckertwerke und Bergmann Elektrizitätswerken konzipierte EP 209/210 war hauptsächlich für den Einsatz auf den schlesischen Gebirgsstrecken vorgesehen und wurde kriegsbedingt erst 1921 in Dienst gestellt. Die Laufleistungen der Lok befriedigten wegen dauernder Schlingerbewegungen jedoch nicht. Daher wurde sie bereits nach 4 Jahren wieder außer Dienst gestellt. Die bei der Reichsbahn vorgesehene Baureihenbezeichnung E 49 erhielt sie nie.  (1922) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
pr. EP 209/210 in Hirschberg

 

Ein seltenes Bilddokument aus dem 19. Jahrhundert, das den Blick von St. Annen auf die historische Hamburger Speicherstadt mit ihren Treppengiebeln und Türmen der Backsteinbaukunst des Historismus zeigt, wie auch eine Rangierlok unbekannten Typs, die auf den Gleisen am Sandtorkai unterwegs ist.  (1868) <i>Foto: RVM-Archiv (Lachmund)</i>
Speicherstadt Hamburg

 

Da ist wohl etwas schiefgegangen: Die württ. T 3 Nr. 924 landete in Untertürkheim nach Überfahren eines Prellbocks auf der Straße.  (01.11.1911) <i>Foto: Eckstein</i>
Entgleist

 

Die sächs. XX HV war die erste Schlepptender-Mikadolok (Achsfolge 1' D 1'), die auf Deutschlands Gleisen fuhr. Das Bild zeigt die spätere 19 023 mit einer Frühform der Windleitblech-Ausführung vor D 41 nach Berlin im Bahnhof Bebra. Die Windleitbleche sind hier ohne vorherige Anpassung (= Verbreiterung) der Frontschürze, sondern durch Anpassung an die Form der Schürze mit einem doppelten Knick montiert. Die Lok gehörte zu einer Versuchsgruppe von vier Maschinen, die von 1922 bis 1925 in Frankfurt stationiert waren.  (1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Sächs. XX HV in Bebra

 

Ab 1907 bestellte die Lübeck-Büchener-Eisenbahn (LBE) Schnellzuglokomotiven, die von Schwartzkopff (Berlin) geliefert wurden. Diese Lokomotiven entsprachen dem preußischen Vorbild der S 5.2. Das Bild zeigt Lok 4 "Lahn" (Baujahr 1909, ausgemustert 1936) im Lübecker Hauptbahnhof mit einem Personenzug in Richtung Büchen - Lauenburg - Lüneburg. Beleg dafür ist der 3-achsige Gepäckwagen württembergischer Bauart, der von der Reichsbahn zwischen 1920 und 1923 in größerer Zahl auch für die norddeutschen Direktionen beschafft worden war. Einen solchen Gepäckwagen besaß die LBE nicht. Der Zug scheint ansonsten auch LBE-Wagen zu enthalten und fällt mit 6 Abteilwagen relativ lang aus. Bemerkenswert sind auch die an der Zugspitze mitgeführten Güterwagen (Stückgutwagen?) und die 4 Wagen am Zugschluss, wohl Postwagen mit dazwischen eingestellten Postgepäck- oder gedeckten Güterwagen. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
LBE Lok 4 in Lübeck

 

Die Schnellzugloks der Gattung S 2/5 der Bayerischen Staats-Eisenbahn waren ab 1904 die ersten in Deutschland gebauten Lokomotiven mit durchgehendem Barrenrahmen. Vorbild für diese Rahmenbauart waren die 1900 aus den USA importierten zwei Baldwin-Lokomotiven, welche ebenfalls die Gattungsbezeichnung S 2/5 erhielten. Die Deutsche Reichsbahn übernahm als Baureihe 14.1 noch fünf Lokomotiven mit den Nummern 14 141–145. Diese wurden im Jahr 1927 ausgemustert. (1909) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
Bayr. S 2/5 Nr. 3008

 

Erste Gehversuche der "2810 Elberfeld" (spätere 39 001) vor einem 60-Achsen Meßzug des Zentralamtes Berlin im Bahnhof Lehrte. An der Lok sind folgende Dinge bemerkenswert: die Stangenpuffer; das Entfallen des typischen preußischen Aufstiegstritts links der Kupplung - stattdessen (endlich) vernünftige Aufstiegstritte zur Umlaufplattform über der Laufachse; die große Umlaufplattform vor den Zylindern, die später mit Montage der Windleitbleche (wie bei den S10.1 der Bauart 1914) abgebaut wurde; der wohl nur für die Versuchsfahrten eingebaute Blechschornstein; das anders montierte Luftsaugeventil auf der Rauchkammer über dem Dampfsammelkasten des Überhitzers; und die Messeinrichtungen für die Lokuntersuchung zum Messwagen hinter der Lok. Die Meßfahrt selbst wird zum 134 km entfernten Stendal gehen, welche mit dem 720 t schweren Zug 88 Minuten dauern wird. (07.07.1922) <i>Foto: RVM</i>
Meßfahrt mit "2810 Elberfeld"

 

Eine Lok vom Typ Crefeld von Hohenzollern, vermutlich beim Bau des Kanalhafens der Zeche Auguste Victoria am Datteln-Hamm-Kanal in Marl. (1900) <i>Foto: unbekannt</i>
Kanalbau

 

Die 1896 gebaute pfälzische G 4 II Gelenklokomotive der Bauart Mallet (baugleich mit der bayer. BB I) Nr. 199 "Neuburg" sollte von der Reichsbahn im vorläufigen Umzeichnungsplan die Betriebsnummer 55 7102 erhalten. Sie wurde aber bereits 1924 ausgemustert. Eine Schwesterlok (die bayr. BB I Lok 55 7101) ist als Schnitt im Verkehrsmuseum in Nürnberg zu sehen.  (1900) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
Lok "Neuburg"

 

Die Osnabrücker "Münster 1023" (spätere 17 059) vor D 93 nach (Hamburg-)Altona im Felseinschnitt bei Schwelm. Neben den "Negativsignalen" der Blockstelle Martfeld ist der hochliegende Anschluss des vorderen Luftschlauches an der Lok auffällig.  (02.1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Münster 1023" bei Schwelm

 

"8111 Erfurt" - die spätere 94 212 - vermutlich aufgenommen im Bw Probstzella.  (16.02.1920) <i>Foto: unbekannt</i>
"8111 Erfurt" in Probstzella

 

Die preußische S 2 wurde zwischen 1891 und 1893 in 153 Exemplaren gebaut. Die Deutsche Reichsbahn übernahm 1923 noch sieben in Verbund-Bauart umgebaute S 2 als 13 001 – 007 in ihren Umzeichnungsplan. Die bei der DRG zur Umzeichnung vorgesehenen S 2 wurden bereits in den Jahren 1900 bis 1910 (die spätere 13 001 (I) im Jahr 1906) in Verbundlok (tlw. mit Umzeichnung zur S 3) umgebaut. Im Umzeichnungsplan von 1925 war nur noch eine Lok als 13 001 enthalten, die bis 1926 ausgemustert wurde. Die Lok auf dem Bild ist 13 001 (2.Besetzung), ex LBE Nr.7 (Gattung S 5²). Diese Lok wurde 1911 unter der Fabrik-Nr. 809 als letzte von insgesamt 7 Maschinen der Gattung S 5 (bzw. S 5²) an die LBE geliefert und erhielt dort zunächst die Nr. 79 und den Namen "Wupper". Im Jahre 1917 wurde sie mit der Umstellung der Loknummern bei der LBE neu als Nr.7 geführt. Als einzige der sieben, vollständig nach dem Musterblatt der preußischen Staatsbahn gebauten, 2'Bn2v-Lok gelangte sie 1938 bei der Verstaatlichung noch zur DRB, die ihr in zweiter Besetzung die Nr 13 001 zuteilte. Das Foto - entstanden unmittelbar nach Abschluss einer HU im Sommer 1940 - zeigt die Lok im Neuanstrich mit Farbanschriften, aber ohne das Hoheitszeichen. Wenig später wurde die Lok aus Lübeck abgezogen und einem Bw in der Gegend von Krakau zugeteilt, wo sie (nach Aktenlage) im Juni 1944 ausgemustert worden sein soll.  (09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 001 (II), ex LBE Nr. 7

 

Stolz präsentiert sich das Bahnpersonal vor "8123 Breslau" (spätere 94 208 vom Bw Glatz) auf der sogenannten "Zackenbahn" Hirschberg - Polaun, im Einschnitt an der Einfahrt zum Bahnhof Nieder-Schreiberhau. Die Lok war wohl im Rahmen von Hangbefestigungsarbeiten hier eingesetzt. Im Hintergrund ist der Unterbau des "höchsten Signalmasts Deutschlands" oberhalb des Felseinschnittes zu erkennen. Die gut lesbare Untersuchungsanschrift an der Pufferbohle über dem heizerseitigen Puffer "Unt. Bl. 2² 11.2.11" weist wohl auf die "Untersuchung (Werkstätteninspektion) Breslau 2 (hochgestellte unterstrichene "2" für die 2. Abteilung?) am 11.02.1911" hin. Bemerkenswert sind auch die vor der Pufferbohle montierten U-Eisen zur Verstärkung der Verschraubungen mit dem Blechrahmen.  (1913) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
"8123 Breslau" in Schlesien

 

Eine (modifizierte) pr. S 1 (Baureihe 12.70) vor dem Hofzug des Deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm II. im Ausbesserungswerk Potsdam mit dem Salonwagenschuppen. (1895) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Kaiserlicher Hofzug

 

Zwei pr. S 3 auf der Bahnstrecke Jüterbog - Falkenberg (Elster) nahe Holzdorf. (1904) <i>Foto: Ernst Liess</i>
2x pr. S 3 bei Holzdorf

 

Ein (Dienst-?)Zug im Bahnhof Berlin-Halensee. Er besteht aus einer pr. T 4.2 (Bauart B1n2t), einem ziemlich alten C- und einem neueren C- bzw C3-Abteilwagen der Normalien von 1891 (möglicherweise auch ein B- oder B3-Wagen), sowie einem Fakulatativwagen, der als Güterwagen ausgerüstet auch noch als solcher zu erkennen ist: er trägt auf der offenen Schiebetür das vorgeschriebene rechteckige Schild "Spezialwagen". Das Empfangsgebäude mit Ausgängen zum Kurfürstendamm und der anliegenden Seesener Straße wurde während des Zweiten Weltkriegs von alliierten Bombern getroffen und brannte aus. Die Ruine blieb noch bis 1958 stehen und diente bis dahin weiterhin als Zugang zum Bahnhof. (1906) (1906) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
Bahnhof Berlin-Halensee

 

EG 572 a/b (spätere E 92 72) mit einem Meßzug am Boberviadukt bei Hirschberg (Schlesien). (1924) <i>Foto: RVM</i>
EG 572 bei Hirschberg

 

Der Bau der Maxaubahn 1862 machte es notwendig, eine neue Brücke für den Eisenbahnverkehr zu errichten, welche die Maxaubahn Karlsruhe–Maxau mit einer neugeschaffenen Zweigstrecke der „Pfälzischen Maximiliansbahn“ Winden–Wörth–Maximiliansau verband. Erstmals in Europa wurde diese gemischte Eisenbahn- und Straßenbrücke als Schiffbrücke ausgeführt. Als technische Pionierleistung wurde sie 1867 auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die neue Brücke ersetzte das Bauwerk von 1840. Dieses Bauwerk hatte eine Gesamtlänge von 363 m, wovon 234 m auf die eigentliche Brücke und 129 m auf die beiden Zufahrtsrampen entfielen. Sie bestand aus 34 Pontons, auf denen 12 Fahrbahnjoche montiert waren. Sechs der Fahrbahnjoche konnten für die Durchfahrt von Schiffen ausgefahren werden. Die Fahrbahn war durch das mittig geführte Gleis der Eisenbahn in zwei Fahrspuren unterteilt. Je nach Wasserstand des Rheins variierte die Höhe der Brücke gegenüber dem Ufer, wodurch sich auch die Neigung der Brückenauffahrten änderte: Bei Niedrigwasser lag die Brücke tiefer als die Ufer, so dass die Züge an den Brückenauffahrten maximal 3,5 % Gefälle überwinden mussten; hingegen lag die Brücke bei Hochwasser höher als die Ufer, so dass an den Auffahrten eine Steigung von maximal 3,3 % zu überwinden war. Die geringe Tragfähigkeit der Brücke von 101 t erforderte den Einsatz spezieller, besonders leicht gebauter Lokomotiven, den Brückenlokomotiven mit 22 t Eigenmasse. Züge mit höchstens 5 Wagen, die die Brücke überqueren sollten, wurden an einem Ufer von einer solchen Brückenlokomotive übernommen, über den Rhein befördert und am anderen Ufer wieder an eine normale Lokomotive übergeben. Da die Brückenlokomotiven nur über eine geringe Leistung verfügten, konnte es vor allem bei Niedrigwasser zu Problemen kommen, wenn die Brückenlokomotiven es nicht schafften, den Zug von der Brücke über die steilen Brückenrampen hoch zum Ufer zu ziehen. Bei einer solchen Überfahrt war die Brücke für den Straßenverkehr ca. 2 Stunden gesperrt. Im Fahrplan 1925[2] waren 5 durchgehende Zugpaare verzeichnet. Bei Eisgang auf dem Rhein musste die Schiffbrücke aus Sicherheitsgründen abgebaut und in den Hafen geschleppt werden (Quelle: Wikipedia). Das Bild zeigt 88 7002 mit einem Personenzug auf der Schiffsbrücke. (1888) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Maxauer Schiffsbrücke

 

Die Königlich Preußische Militär-Eisenbahn war eine staatliche, vom preußischen Heer betriebene Bahnstrecke zwischen Schöneberg (heute: Berlin) und Jüterbog verlängert wurde. Ab 1901 erfolgten zwischen Marienfelde und Zossen neben Versuchfahrten mit elektrischen Fahrzeugen auch Schnellfahrversuche. Die Strecke wurde dafür durch die am 10. Oktober 1899 gegründete Studiengesellschaft für elektrische Schnellbahnen (u.a. AEG und Siemens & Halske) auf einer Länge von 33 km mit 10 kV Drehstrom / 50 Hz elektrifiziert, wobei die dreipolige Oberleitung in 5, 6 und 7 m Höhe seitlich vom Gleis angebracht war. 1901 wurden auf dieser Strecke erstmals Geschwindigkeiten von mehr als 160 km/h erreicht, nach Verbesserung des Oberbaus und der Fahrzeuge wurde am 7. Oktober 1903 erstmals die 200-km/h-Marke überschritten. Am 27. Oktober 1903 stellte schließlich ein Versuchstriebwagen der AEG mit 210,2 km/h einen neuen Weltrekord auf. Der hier abgebildete Triebwagen von Siemens erreichte "nur" 206 km/h.  (1903) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Zossen - Marienfelde

 

Der offene "Spezialwagen" Ommk(u) "Baden 64036" mit Bremserhaus, späterer "Om Ludwigshafen", für Kohletransporte. Der offene 20 t Wagen der Verbandsbauart A10 wurde ab 1913 für alle Länderbahnen gemeinsam beschafft. Die Anzahl der gebauten Wagen war mit 140 000 Stück so groß, daß das Nummernschema der DRG nicht ausreichte und sie zwei Gattungsbezirken nämlich "Breslau" und "Essen" zugeordnet wurden.  (14.06.1917) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Ommk-Wg "Baden 64036"

 

EG 504 (spätere E 70 04) mit einem Versuchszug auf der Strecke Dessau - Bitterfeld. Während ihre Schwesterlok EG 502 (vgl. Bild-Nr. 33330) während des 1. Weltkriegs in Schlesien zum Einsatz kam, weilte EG 504 zwecks Umbau im Werk der BBC in Mannheim. Im Januar 1922 wurde sie an die Wiesen- und Wehratalbahn nach Baden abgegeben. 1930 wurde sie (wie auch EG 502) ausgemustert.  (1911) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pr. EG "504 Halle"

 

EG 10204 Halle (spätere EG 502 Halle) war eine von vier Elektroloks, die ab 1911 im Rahmen des Elektrifizierungsprogramms der Preußischen Staatseisenbahnen auf der Versuchsstrecke zwischen Dessau und Bitterfeld im Güterzugdienst erprobt wurde. Nach befriedigenden Ergebnissen der Versuchsfahrten wurde EG 502 ab 1912 im regulären Betriebsdienst eingesetzt. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der elektrische Bahnbetrieb der Eisenbahndirektion Halle eingestellt. EG 502 wurde ab 1915 zum Bw Nieder-Salzbrunn für den Betrieb auf den schlesischen Bahnstrecken überstellt und kam erst 1923 nach Halle zurück. Für die zwischenzeitlich gestiegenen Anforderungen erwies sich EG 502 mittlerweile als zu schwach und wurde an die RBD Karlsruhe zum Betrieb auf der Wiesen- und Wehratalbahn abgegeben. Bei der Reichsbahn erhielt sie die Betriebsnummer E 70 02.  (1911) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pr. EG "10204 Halle"

 

EG 582 (spätere E 91 82) wurde vom 21.09. bis 05.10.1924 fabrikneu auf der eisenbahntechnischen Ausstellung in Seddin gezeigt. Das Bild zeigt die eigentlich seit dem 18.04.1925 in Hirschberg stationierte Lok vor einem beachtlich langen Güterzug in ihrem Heimatbahnhof.  (1925) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
EG 582 in Hirschberg

 

Bierwagen der Zahn Brauerei Böblingen aus der Zeit der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn. Die Brauerei (Aktiengesellschaft) wurde am 29. September 1896 gegründet und ging nach der Liquidation im Jahre 1920 an die Brauerei Dinkelacker in Stuttgart über. Die Aufnahme entstand wahrscheinlich in Kirchheim/Teck. (1911) <i>Foto: RVM (Metz)</i>
Bierwagen

 

Die 1883 bei Henschel in Cassel gebaute preußische T 0 trug ab 1906 die Betriebsnummer "6002 Hannover". Sie war nach dem Reichsbahn-Umnummerungsplan für die Betriebsnummer 68 9002 vorgesehen, die sie jedoch nie trug, da sie bereits vor 1922 ausgemustert wurde. (1905) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
"6002 Hannover"

 

Obwohl eine im Original völlig zerstörte Vorlage, zeigen wir dieses Bild des Bahnhofs Bad Nauheim an der Main-Weser-Bahn. Neben den Bahnanlagen der Staatsbahn befinden sich an der gegenüberliegenden Seite die Gleisanlagen der Butzbach-Licher Eisenbahn. In Unkenntnis der Örtlichkeit ist uns unklar, ob das Bild bereits das heutige Empfangsgebäude zeigt, das 1911–1913 in neoklassizistischen Formen nach Entwürfen von Armin Wegner errichtet wurde oder vor dieser Zeit aufgenommen wurde. Eine pr. T 11 stellt offenbar einen Abteilwagenzug am Bahnsteig bereit.  (1911) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Bad Nauheim

 

Eine preußische S 6 (spätere BR 13.10-12) im alten Bahnhof Berliner Zoologischer Garten. Am 7. Februar 1882 wurde die „Berliner Stadteisenbahn“, und mit ihr der Bahnhof Zoologischer Garten mit einer 71 Meter langen Halle, für den „Localverkehr“ eröffnet. Ab 1884 hielten dort auch Vorortzüge und durchlaufende Fernzüge der Ost-West-Relationen im hierfür mit einem zweiten Bahnsteig unter einer 109 Meter langen Halle versehenen Bahnhof. Für die Olympischen Spiele 1936 wurde der Bahnhof grundlegend umgebaut und um die Gleisanlagen der Fernbahn erweitert. (1907) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
Bf Berlin-Zoologischer Garten

 

Für die Preußischen Staatseisenbahnen wurden insgesamt 2060 (!) Lokomotiven (einschließlich der Lokomotiven der 1903 verstaatlichten Ostpreußischen Südbahn) dieses Typs gebaut. Die Lokomotiven wurden 1925 von der Deutschen Reichsbahn als Baureihe 91.3–18 und 91.20 in ihren Umzeichnungsplan eingeordnet. Die Reichsbahn übernahm insgesamt 1503 Maschinen aus Preußen als 91 303–1805, darunter zehn T 9.3, die ursprünglich von der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen stammten; 31 aus dem Saarland als 91 1806–1836 und 10 Württembergische T 9 als 91 2001–2010. Das Bild zeigt die "7228 Posen", ex "2027 Posen" (Union 1305/1904) mit höchstem Personaleinsatz.  (1909) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pr. T 9.3 in Posen

 

Dieses wunderschöne Portrait von Eisenbahnern der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen entstand vor dem Empfangsgebäude des Bahnhofs Oberlichtenau an der Bahnstrecke Riesa - Chemnitz.  Vor "ihrem Bahnhof" ist ein sog. "Stationssignals" (Bahnhofs-Semaphor) aufgestellt, das bis zur Jahrhundertwende zum 20.Jahrhundert an vielen Bahnhöfen stand. Es wurde danach durch Ein- und Ausfahrsignale ersetzt. (1877) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bf Oberlichtenau

 

Lok "Muldenthal" (Baujahr 1861) auf dem Weg ins Dresdner Verkehrsmuseum. Links sind die Reste der zerstörten Frauenkirche zu erkennen. (18.04.1962) <i>Foto: Gerhard Illner</i>
Lok "Muldenthal" (2)

 

Der ungebremste gedeckte Güterwagen No. 1124 der Bergisch-Märkischen-Eisenbahngesellschaft (BME) für "36 Mann oder 6 Pferde". (1865) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Wagen No. 1124

 

Ein Versuchszug mit der pr. S 7 "2 Magdeburg" (Grafenstaden, Baujahr 1903) auf der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn Marienfelde - Zossen. Der Dreiwagenzug entspricht den kürzeren Versuchszügen für die Schnellfahrtversuche der KPEV, an denen unter anderen auch die 2'B2' n3v-Schnellfahrlok, Bauart Kuhn-Wittfeld, (Spitznahme "Möbelwagen") beteiligt war. Die S 7 Bauart Grafenstaden erreichte mit den 3 Wagen aber nur eine Geschwindigkeit von 123 km/h. Die mit großen Vorschusslorbeern bedachte Kuhn-Wittfeld-Lok auch nur enttäuschende 137 km/h - hatte man doch eigentlich Geschwindigkeiten bis 150 km/h erwartet. (Diese Geschwindigkeit erreichte dann erst die Maffei-Lok S 2/6 im Jahr 1905.) Noch enttäuschender war vielleicht der Umstand, dass bei den Vergleichsfahrten mit der elektrischen Siemens-Versuchslok (deren eine Hälfte heute im DTM steht; die andere Hälfte wurde zur Lok 4 der Lokalbahn Murnau-Oberammergau = E69 04) diese allen Dampflokomotiven aufgrund ihrer hohen Beschleunigung davon fuhr! (10.1904) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
Zossen - Marienfelde (2)

 

Eröffnet wurde der erste Bahnhof Siegburg 1859 als Station an der Siegstrecke. Um 1870 sollte Siegburg nördlicher Endpunkt der rechten Rheinstrecke werden, die später durch das Aggertal an Köln vorbei ins Ruhrgebiet fortgesetzt werden sollte, womit Siegburg zum bedeutsamen Eisenbahnknoten geworden wäre. Einflussreiche Kölner setzten schließlich durch, dass die rechte Rheinstrecke über Friedrich-Wilhelms-Hütte nach Troisdorf und dort in Richtung Köln geführt wurde, während Siegburg nur über eine Zweigstrecke zur Siegstrecke bedient wurde. Das Bild zeigt den 1897 errichteten Bahnhof der schmalspurigen Brölthaler Eisenbahn-Actien-Gesellschaft südlich des Siegburger Bahnhofs, der 1955 stillgelegt wurde.  (1897) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Siegburg (1)

 

Die Stadtkulisse von Stralsund mit St. Marien war dem Fotografen offenkundig wichtiger als die im Bahnhof stehende pr. T3 "1731 Stettin", spätere 89 7198. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Pr. T3 in Stralsund

 

Blick in den Bahnhof Tübingen zur Länderbahnzeit. (1869) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Tübingen (1)

 

Das Empfangsgebäude von Tübingen Hbf, das in den Jahren 1861/1862 nach den Plänen des Architekten Josef Schlierholz errichtet wurde und heute noch erhalten ist. (1869) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Tübingen (2)

 

Etwas verloren in der Landschaft wirkt der Bahnhof (Leipzig-)Wahren, der am 1. August 1884, zunächst nur für den Personenverkehr, an der Bahnstrecke Magdeburg – Leipzig eröffnet wurde. Erst mit der Velegung sämtlicher Rangierbahnhöfe vom Leipziger Zentrum in die Vororte, bei dem auch der Güterbahnhof Leipzig-Wahren entstand, änderte sich dies. (1905) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Wahren

 

Der genaue Hintergrund zu dieser Maßnahme, die am Nürnberg Hauptbahnhof verordnet wurde, ist nicht bekannt, zumal sie in das Jahr 1919 fällt und nicht wie man zunächst vermuten würde mit dem Rassenwahn des Dritten Reichs zu tun hat. Möglicherweise ging es um das Fernhalten auswärtiger Arbeitskräfte vom dortigen Arbeistmarkt, um die Arbeitslosenzahlen zu senken. (1919) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Zuzugsverbot in Nürnberg

 

Der Bahnhof in Kötzschenbroda entstand 1840 im Zuge der ersten deutschen Ferneisenbahnverbindung Leipzig – Dresden, zunächst nur als Haltepunkt für Züge an bestimmten Tagen. 1868 erhielt er eine Wartehalle, 1871 entstand eine Güterverkehrsanlage an der dazu neu angelegten Güterhofstraße südlich der Gleisanlagen und westlich des Haltepunkts. 1871 wurde er durch den Einbau von Weichen zu einem Bahnhof erweitert. Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Strecke erhielt die Bahnhofstraße statt der vorhandenen Schrankenanlage eine Brücke für die Gleise, auf der zuerst zwei neue Gleise auf einem Damm in den 1896 neu gebauten Bahnhof geführt wurden. Mit der Eingemeindung von Kötzschenbroda nach Radebeul 1935 erhielt der Bahnhof den Namen Radebeul-Kötzschenbroda und 1941 den Namen Radebeul West. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
Bahnhof Kötzschenbroda

 

Rottenarbeiter im Bahnhof Kubschütz im sächsischen Landkreis Bautzen an der Bahnstrecke Görlitz – Dresden. (1899) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Rotte in Kubschütz

 

Am Laufkran in der Werkhalle 2 hängt die 1901 bei Humboldt gebaute "Elberfeld 739", eine pr. G 5.1 (Baureihe 54.0). Die Laufkräne besaßen eine Tragkast von 50 t. (1910) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (2)

 

Für die betriebssichere Unterhaltung der Eisenbahnoberbauanlagen waren zu Staatsbahnzeiten die Bahnmeistereien verantwortlich. Stolz präsentieren sich hier die Mitarbeiter der Bahnmeisterei Eisenach 2 vor einem Schaustück im Bahnhof Eisenach-West. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnmeisterei Eisenach 2

 

"Halle 302", eine preußische P 3.1, bei ihrer Abnahme in der Eisenbahn-Hauptwerkstätte Cottbus. Von 1884 bis 1897 wurde 597 Lokomotiven beschafft. Mit der Neuordnung des preußischen Nummernsystems ab 1905 wurde sie in die Nummerngruppe 1601 bis 1700 eingeordnet. Im vorläufigen Umzeichnungsplan von 1923 waren noch 12 Lokomotiven zur Umzeichnung in die Bahnnummern 34 7001 bis 7012 vorgesehen, sie wurden aber alle bis 1925 ausgemustert.  (1887) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
"Halle 302"

 

Die Belegschaft des Bahnhofs Herleshausen präsentiert sich vor "958 Cassel", einer pr. G 3, die es nicht mehr in den Umzeichnungsplan der Reichsbahn von 1925 schaffte. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
"958 Cassel" in Herleshausen

 

"Cassel 2403" (spätere 38 1032) mit Windschneidenführerhaus vor D 182 im Bahnhof Goslar. (1908) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
"Cassel 2403" in Goslar

 

Gleisbauarbeiten bei den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. (1905) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Gleisbauarbeiten (12)

 

Die preuß. S 5.2 "536 Hannover" " (Vulcan, 2389/1908) bei Hannover. Von den preußischen S 5.2 hatte die Deutsche Reichsbahn 1923 noch 301 als 13 601–647 und 13 651–904 in ihren Umzeichnungsplan übernommen, 1925 erhielten noch 200 die Betriebsnummern 13 651–850. Sie wurden zwischen 1928 und 1931 ausgemustert. "536 Hannover" wurde 1925 noch zur 13 718 umgezeichnet.  (1919) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
pr. S 5.2 bei Hannover

 

Die Preußische Staatseisenbahn bestellte 1910 für das zur Elektrifizierung vorgesehene S-Bahn-Netz Berlin zehn Lokomotiven mit der Achsfolge D für die Bespannung von Nahgüterzügen. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs lieferten die beauftragten Firmen BMAG und MSW zwei Lokomotiven mit der Bezeichnung EG 507 und EG 508. Mangels Alternativen setzten man die Lokomotiven bis 1914 auf der Strecke Dessau–Bitterfeld ein. Nach der Einstellung des elektrischen Betriebes infolge der Kriegsereignisse wurden sie nach Schlesien zum Betrieb auf der Strecke Niedersalzbrunn-Halbstadt im Güterverkehr versetzt. Nachdem geeignetere Lokomotiven auf dem schlesischen Netz erschienen, versetze man die mittlerweile als E 70 07 (EG 507) und E 70 08 (EG 508) eingereihten Loks nach München in den Rangierdienst. E 70 07 wurde dort bereits 1928 und E 70 08 um 1938 ausgemustert. (1914) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
pr. EG 508

 

EG 538 (spätere E 91 38) - buchmäßig als drei Einzelfahrzeuge "538a Breslau" + "538b Breslau" + "538c Breslau" bezeichnet - war im Juli 1912 von den Preußischen Staatseisenbahnen neben zwanzig weitere Güterzuglokomotiven für die elektrifizierten Strecken der KED Breslau bestellt worden. Ihre Indienststellung erfolgte erst Anfang 1915, für die weiteren Loks und zogen sich die Inbetriebnahmen kriegsbedingt sogar bis 1921 hin. E 91 38 wurde in den 1930er Jahren ausgemustert. (1917) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
pr. EG "538 a,b,c Breslau"

 

Die spätere E 77 01 - noch als bay. EG 22001 unterwegs - in einem unbekannten Bahnhof. (1924) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
EG 22001

 

Die zweiteilige Lok erhielt im preußischen Nummerierungssystem eine Lok-Nummer je Fahrzeugteil und wurde dementsprechend als "551 Breslau" und "552 Breslau" bezeichnet, erhielt im Nummernplan der DRG dann aber nur noch die Bezeichnung E 90 51. Das Bild entstand im Original auf der Drehscheibe bei BBC in Mannheim. Hierbei waren die Retuschekünstler des RVM in voller Aktion und verlegten Lok und Drehscheibe bildmäßig kurzerhand nach Dittersbach in Schlesien. (08.1919) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
pr. EG "551+552 Breslau"

 

1-B Schnellzuglokomotive für die Königlich Sächsische Staatseisenbahnen, gebaut 1888 von der sächs. Maschinenfabrik Chemnitz unter der Fabrik-Nr. 1543. Von den ursprünglich 14 gebauten Lokomotiven taucht nur eine Maschine im Unzeichnungsplan der Reichsbahn mit der Betriebsnummer 34 8011 auf. Sie wurde jedoch auch schon 1925 ausgemustert. (1888) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische VIb V

 

Die 1890 gebaute sächs. VII TS erhielt zunächst den Namen "KÖBLITZ". Ab 1923 war sie als Werklok im Raw Chemnitz tätig und wurde erst 1945 in den Betriebsbestand der Reichsbahn der DDR übernommen. Zunächst erhielt sie die Nummer 98 1512, bevor sie 1953 endgültig als 98 7085 eingereiht wurde. Sie wurde erst im Sommer 1963 endgültig ausgemustert. (1890) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische VII TS

 

Diese Ausführung der V T der zweiten Bauserie hatte Kuppelräder mit 1.420 mm Durchmesser (1. Bauserie: 1.400 mm), einen Dom mit einer flachen Decke, ein etwas höheres Führerhaus und kürzere Wasserkästen. Der Kesseldruck lag weiterhin bei 10 bar. Die Deutsche Reichsbahn übernahm noch 17 Lokomotiven mit den Nummern 89 8251 – 8267. (1892) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische V T (1)

 

Die Gattung VIII V 1 der Sächsischen Staatsbahn (Baureihe 13.15 der Deutschen Reichsbahn) wurde in Anlehnung an die preußische S 3 angeschafft. Die zweifach gekuppelte Schnellzuglokomotive war mit einem Zweizylinderverbundtriebwerk ausgestattet. Insgesamt wurden 32 Maschinen gebaut. Ab 1925 spielten die Loks im Schnellzugdienst nur noch eine untergeordnete Rolle, da sie sich auf den Strecken mit größeren Steigungen als zu schwach erwiesen. Bis 1930 waren alle Maschinen ausgemustert. (1900) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische VIIIb V1

 

Als Gattung V V bezeichnete die Königlich Sächsische Staatseisenbahnen diese dreifach gekuppelte Güterzug-Schlepptenderlok. Die Deutsche Reichsbahn ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 53.6–7 ein. Die hier gezeigte Nr. 1121 stammt aus der 3. Bauserie (1898 bis 1901), bei der 61 Maschinen entstanden. (1898) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische V V

 

Die Lokomotiven der Gattung X V der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen war eine Schnellzuglok der Bauart Atlantic. Die einst als "Paukenschlag der Moderne" wahrgenommenen Lokomotiven führten zu einem Entwicklungsschub bei der Konstruktion schnellfahrender Dampflokomotiven in Deutschland. Lok 175 (Foto), die spätere 14 202 - wurde auf der Pariser Weltausstellung im Sommer 1900 mit einer Goldmedaille des Grand Prix geehrt. Die Gattung X V galt als erste Vierzylinder-Verbundlokomotive dieser Bauart in Deutschland. Wichtigstes Einsatzgebiet waren die Schnellzugverbindungen auf den Hauptbahnen Leipzig–Dresden–Bodenbach und Leipzig–Hof. Die Deutsche Reichsbahn ordnete die Lokomotiven noch in die Baureihe 14.2 ein, musterte sie jedoch schon bis 1926 vollständig aus. (1900) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische X V

 

Lok 1521 der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen wurde 1908 in Dienst gestellt. Bei der Reichsbahn erhielt sie die Betriebsnummer 94 2001 und wurde erst am 18. Mai 1967 ausgemustert. (1908) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische XI HT (1)

 

Die Loks der sächsischen Reihe I TV wurden speziell für die krümmungsreiche Windbergbahn im Süden Dresdens beschafft. Lok 1395 wurde bei der Reichsbahn als 98 002 eingeordnet und war bis 1966 im Dienst. (1910) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische I TV (1)

 

Vor der frisch in Dresden eingetroffenen sächs. I TV Nr. 1396 präsentieren sich die dortigen Honorationen. Die spätere 98 003 erwischte die Ausmusterung schon 1932. (1910) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische I TV (2)

 

Auf die Abbildung der vollständigen Lokomotive wurde früher nicht immer unbedingt Wert gelegt. Während im günstigsten Fall nur irgendwelche Puffer angeschnitten wurden, fehlen hier doch schon wesentliche Teile der sächs. 1382, der späteren 98 013. (1914) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische I TV (3)

 

Auch die sächsische XV HTV Nr. 1351 (spätere 79 001) schaffte es nicht ganz aufs Bild. Das Fahrwerk der Lok (und ihrer Schwestermaschine 79 002) war außergewöhnlich. Anstelle einer zunächst geplanten Lok mit sechsfacher Kupplung und seitenverschiebbaren Gölsdorf-Achsen, wie sie ein Jahr später bei der Württembergischen K realisiert wurde, entschied sich die Köngl.Sächs.St.Eb. auf Vorschlag des zuständigen Vorstandes des maschinentechnischen Amtes der Staatseisenbahn Oberbaurates Lindner für eine in Deutschland einmalige Konstruktion: Die XV HTV erhielt zwei fest im Rahmen gelagerte dreifach gekuppelte Triebwerke. Dies geschah vor allem deshalb, weil er die Tauglichkeit der Gölsdorfschen Bauart bei sechs gekuppelten Achsen bezweifelte. Die jeweils äußeren Achsen der Fahrzeuge waren als Klien-Lindner-Hohlachse ausgeführt und konnten jeweils um 37 mm aus ihrer Mittellage seitlich ausgelenkt werden. Die Konstruktion dieser Achsen erforderte die Lagerung in einen Außenrahmen. In der Mitte der Lokomotive befanden sich Doppelzylinder mit je einem Hochdruckzylinder für das hintere und einem Niederdruckzylinder für das vordere Fahrwerk. Diese Bauart sollte durch eine geringe Beanspruchung des Gleises, geringen Eigenwiderstand und einfachen Massenausgleich überzeugen sowie die Verwendung gekröpfter Treibachsen vermeiden. Während des Einsatzes konnten die Lokomotiven jedoch überzeugen. So verfügten sie bis zur Höchstgeschwindigkeit über eine ausgeprägte Laufruhe und neigten kaum zur Spurkranzabnutzung. Die Deutsche Reichsbahn übernahm beide Exemplare als 79 001 und 79 002, musterte sie jedoch 1932 aus (Quelle: Wikipedia). (1916) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische XV HTV

 

Bau der sächsischen XX HV Nr. 66, die als Fabriknummer 4000 bei Hartmann in Chemnitz entstand und als 19 005 bei der Reichsbahn bis 1965 Dienst tat. (1918) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische XX HV (1)

 

Unter der Fabriknummer 4334 fertigte Richard Hartmann in Chemnitz die sächs. 2077 an, die spätere 94 2053. Im Zeitraum von 1908 bis 1923 wurden insgesamt 163 Maschinen der sächsischen XI HT in Dienst gestellt.  (1921) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische XI HT (2)

 

Nr. 76 der Sächsischen Staatsbahn (spätere 19 011). Die als "Sachsenstolz" bekanntgewordenen Lokomotiven waren die ersten und einzigen deutschen Schnellzugloks mit der Achsfolge 1'D1' (Mikado) und zum Zeitpunkt ihres Erscheinens die größten Schnellzuglokomotiven Europas. 19 011 schied am 20.12.1951 aus dem Betriebsdienst aus. (1920) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische XX HV (2)

 

Im glänzenden Ablieferungszustand präsentiert sich (die wieder an allen Seiten abgeschnittene) sächsische 3741, bei der es sich um die Nachlieferung der 2. Bauform (hoher Umlauf) handelt, die von Hartmann in Chemnitz 1920 unter der F-Nr. 4371 geliefert und bei der DRG als 38 281 eingereiht wurde. (1920) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächs. XIIH2 Nr. 3741

 

Lok "Sechs Hundert" für die Großherzoglich Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn (M.F.F.E), gebaut 1872 von Hartmann in Chemnitz unter der Fabriknummer 600 (!) (1872) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Hartmann "Sechs Hundert"

 

Diese sächsische V T (Nr. 1543) gehörte zur ersten Bauserie von 1872. Neun Maschinen aus den Jahren 1872 bis 1874 erhielten bei der Reichsbahn noch die Nummern 89 8201 – 8209, wurden aber bis 1933 alle ausgemustert. (1872) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische V T (2)

 

Die sächs. 1556, spätere 89 8207, mit der stolzen Lokmannschaft und einem sehr eigenwilligen Kohlenhaufen auf der Lok. (1874) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Sächsische V T (3)

 

Als sächsische Gattung V wurde diese dreifach gekuppelte Güterzug-Schlepptenderlok der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bezeichnet. Sie waren Vorläufer der Gattung V V (vgl. Bild-Nr. 26374). Zwischen 1859 und 1887 wurden drei Serien mit je 24, 31 und 118 Exemplare gebaut. Die Deutsche Reichsbahn übernahm noch 11 Maschinen, welche die Nummern 53 8201 - 53 8211 erhielten und alle Ende der 1920er Jahre aus dem Dienst genommen wurden. (1869) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Sächsische V

 

Lok 56 der Breslau-Schweidnitz-Freiburger Eisenbahn (BSF), gebaut von Schwartzkopff.  (1872) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Lok 56 der BSF

 

Die pr. S 1 wurde 1890 als "Berlin 113" in Dienst gestellt, am 01. April 1895 in "Stettin 113" umgezeichnet, erhielt sie ab 1907 den hier gezeigten Namen "Stettin 7". Die bis 1891 gebauten Lokomotiven behielten auch nach dem Umbau auf Druckluftbremse ihre Kniehebelbremse. (1908) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
"Stettin 7"

 

Die pr. T 16.1 "Stettin 8111", die spätere 94 572, auf einer Werbepostkarte der Fa. Schwartzkopff, Berlin. Die Lok verblieb nach 1945 bei der PKP und wurde dort als TKw 2-43 eingesetzt und war vermeintlich noch bis 1973 im Einsatz. Die Aufnahme könnte im Bahnhof Saßnitz (nicht im Fährbahnhof, sondern im oberen Kopfbahnhof, dem Endpunkt der Insel-Hauptstrecke von Altefähr über Bergen nach Saßsnitz) gemacht worden sein, wo diese Lok für die Unterstützung bei der Beförderung der schweren Schnellzüge von den Fähren auf der Steilstrecke von Saßnitz Hafen nach Saßnitz sowie auch für die Güterzüge von und zu den Fährschiffen sicher bestens eingesetzt war.  (1914) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
pr. T 16.1 "Stettin 8111"

 

"Stettin 120", eine pr. P 4.2, gebaut von Schwartzkopff (Berlin), die parallel zur Gattung S 3 für den Personenzugdienst entstand. Zwischen 1898 und 1910 wurden insgesamt 707 Exemplare hergestellt. Die Deutsche Reichsbahn hatte 1923 in ihrem Umzeichnungsplan noch 549 Lokomotiven als Baureihe 36 vorgesehen, 1925 waren noch 36 002–438 vorhanden. Die meisten P 4.2 wurden bis zum Zweiten Weltkrieg ausgemustert. (1900) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
"Stettin 120"

 

Lok "Tilsit 264" für die Königl. Ostbahn, gebaut von Schwartzkopff (Berlin) im Jahre 1868. (1868) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
"Tilsit 264"

 

Die Staatsbahn des Königreichs Hannover nahm am 22.10.1843 ihren Betrieb auf der Strecke Hannover - Lehrte auf. Schon bald wurden leistungsfähigere Lokomotiven benötigt, und so die abgebildete 1 B-Schnellzuglokomotive mit 1829 mm Treibraddurchmesser beschafft. Lok 300 stammt aus einer Serie von 9 Loks, die 1869 durch Schwartzkopff (Berlin) gebaut wurden. 1883 erhielt sie die Nr. 163 der KED Hannover, alle neun Maschinen waren bis 1906 ausgemustert. (1869) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Nr. 300

 

Die Altenburg-Zeitzer Eisenbahngesellschaft hatte 1874 vier 1-B-Lokomotiven von Borsig in Berlin beschafft, mit denen sie den Betrieb aufnahm. 1875 folgte die "ROSITZ" als Nachlieferung. Bis 1880 waren sie die einzigen Lokomotiven dieser Bahn. Bei der Altenburg-Zeitzer Bahn trugen sie die Namen ZEITZ, MEUSELWITZ, WILHELM I., HERZOG ERNST und ROSITZ sowie die Nummern 1 bis 5. 1896 wurde die Altenburg-Zeitzer Bahn durch die Königlich Sächsischen Staats-Eisenbahnen gekauft. Diese ordnete die Lokomotiven zunächst mit den Nummern 745 bis 749 in die Gattung II ein. Ab 1900 trugen sie die Nummern 2745 bis 2749. In den Jahren 1911 und 1922 wurden die Lokomotiven ausgemustert. Die 1920 gegründete Deutsche Reichsbahn vergab keine neuen Nummern mehr. (1875) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lok "ROSITZ"

 

Lok 257 "Cöln Linksrheinisch", eine pr. P 2, gebaut von Hanomag 1883. (1883) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Pr. P 2

 

"Mainz 3614", eine pr. G 4.1 für die Hessische Ludwigsbahn. (1896) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Pr. G 4 "Mainz 3614"

 

Hanomag S 10.2 "1205 Köln", spätere 17 215, in einer Werksaufnahme. (1916) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Pr. S 10.2 "1205 Köln"

 

"Elberfeld 5578" entstand als 9000ste Lok der Hannoversche Maschinenbau-Actiengesellschaft (Hanomag), vorm. Georg Egestorff. Bei der Reichsbahn wurde sie als 58 1393 eingeordnet. Nach 1945 verblieb sie zunächst in Belgien (SNCB 83.002), wurde 1950 an die DB zurückgegeben und dort umgehend ausgemustert. (1919) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Hanomag 9000

 

Lok "WIED" für Bergisch-Märkische Eisenbahn, hergestellt von Hanomag-Strousberg im Jahre 1870. (1870) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Lok "WIED"

 

Die bei Krauss & Comp., München im Jahre 1907 gebaute Lok kam als Nr. 309 zur Pfalzbahn und erhielt bei der Reichsbahn noch die Betriebsnummer 94 004. Am 25.09.1926 wurde sie ausgemustert. (1907) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Pfalzbahn 309

 

1908 lieferte Krauss unter der Fabriknummer 5823 diese Lok an die Pfalzbahn, die dort als Nr. 310 eingereiht wurde. Bei der Reichsbahn wurde sie als 77 001 geführt und überlebte sogar den Zweiten Weltkrieg. 1947 war sie als "DEGA 241" für die Kleinbahn Frankfurt-Königsstein vorgesehen, kam aber dort nicht zum Einsatz. Am 19.08.1953 wurde sie ausgemustert. Es handelt hier um die Nassdampf-Ausführung der 1'C'2-Tenderlok, die später in der Heißdampf-Version - nach Übernahme der Pfalzbahn als "linksrheinisches Netz" - auch von der bayerischen Staatsbahn im rechtsrheinischen Netz, d.h. im Königreich Bayern als Pt3/6 nachgebaut und eingesetzt wurde.  (1908) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Pfalzbahn P5 Nr. 310

 

Die von Krauss gebaute Schnellzuglok "von Neuffer" für die Pfalzbahn war die erste 2-B-1 gekuppelte Lokomotive Deutschlands. Auch besaß sie einige bisher dahin noch nicht gesehene Neuigkeiten auf: Breite Feuerkiste, wagon-top-Kessel und Luftschneidenführerhaus, was abgesehen von der hohen Kessellage einen entscheidenen Fortschritt im deutschen Lokomotivbau bedeutete. (1898) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Lok "von Neuffer"

 

Die Locomotivfabrik Krauss & Comp., München, lieferte zwischen 1906 und 1908 insgesamt 12 Lokomotiven der Reihe Pt 2/4 H für die Königlich Bayerische Staatsbahn. Die Fahrzeuge verfügten alle über eine Schüttfeuerung mit Falltrichter für den Ein-Mann-Betrieb. Durch Türen in den Front- und Rückwänden und Übergangsbrücken war es möglich, aus dem Zug zur Lok zu gelangen. Die hier gezeigte Lok wurde bei der Reichsbahn als 71 212 eingereiht und 1931 ausgemustert. (1908) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Bayr. Pt 2/4 H

 

Die 1906 gebaute bayr. Pt 2/5 H blieb ein Einzelstück, da sie mit nur zwei Kuppelachsen selbst den Leistungsanforderungen jener Tage bereits nicht mehr gerecht werden konnte. Sie wurde trotzdem von der Deutschen Reichsbahn als 73 201 übernommen und 1933 ausgemustert. (1906) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Bayr. Pt 2/5 H

 

Werkfoto der Locomotivfabrik Krauss & Comp., München, von der bayr. Pt 2/3 für die Bayerische Staatsbahn (BayS) 6002, spätere 70 002, die erst 1959 ausgemustert wurde. (1909) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Bayr. Pt 2/3

 

Die bayr. Pt 2/4 N war eine Lokomotive der Königlich Bayerischen Staatsbahn. Sie wurde zu Vergleichszwecken parallel zur bayr. Pt 2/3 entwickelt. Statt der festen Laufachse erhielt sie ein Drehgestell. Diese Änderung brachte jedoch keine Vorteile, so dass man sich für den Bau der kostengünstigeren Pt 2/3 entschied. Die beiden Fahrzeuge (im Bild die spätere 72 102) wurden zwar von der Reichsbahn übernommen, aber bereits 1926 ausgemustert. (1909) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Bayr. Pt 2/4 N

 

Die bayr. 2552 (spätere 98 802) gehörte zu den zwei Vorauslokomotiven, die Krauss 1911 an die Staatsbahn lieferte. 1914 wurden nochmals 11 Maschinen nachgeliefert, dann stoppte der 1. Weltkrieg weitere Neubauten. Aufgrund der guten Erfahrungen mit der GtL 4/4 entschloss sich die Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn weitere Exemplare dieser Lokomotive zu erwerben. 1921 bis 1927 lieferte Krauss nochmals 108 Maschinen, die etwas schwerer waren und sich in der Ausführung des Führerhauses von den ursprünglichen 13 Exemplaren unterschieden. 98 802 schied 1954 aus dem aktiven Dienst aus. (1911) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Bayr. GtL 4/4

 

Handkolorierte Werbepostkarte der Fa. Maffei mit einer bayr. S 3/5 (BR 17.5) im alten Münchener Hauptbahnhof. (1911) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Werbung (54)

 

Noch eine handkolorierte Werbepostkarte, die eine bayr. S 3/6 vor den Hallen des alten Münchener Hauptbahnhofs zeigt. (1911) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
Werbung (55)

 

Dieser Unfall ist mit Sicherheit auf dem Gebiet der preußischen Staatseisenbahnen geschehen, was nicht nur an den verunfallten Reisezugwagen (vorn ein AB4 oder ABC4), sondern auch an den Lokomotiven (links eine G3 der späteren Ausführungen mit modernerem Führerhaus, hinten möglicherweise eine G5) auszumachen ist. Der mit einem Balken abgestützte, quer stehende Wagen ist ein 3-achsiger Postwagen. Der Schlafwagen gehört zu den ersten Drehgestell-Wagen der KPEV (Lieferjahre ab 1887), von denen ein Teil sogar noch mit offenen Einstiegsbühnen (ohne Übergangseinrichtungen bis 1890) geliefert wurde. Die Seitenwand- und Dachgestaltung ähnelt am ehesten den Wagen von 1890 und 1891. Vermutlich handelte es sich bei dem Zug, in den der Schlafwagen eingestellt war, um einen Schnellzug, der noch aus Abteilwagen gebildet war. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
Unbekannter Unfall

 

Eine württembergische AD mit einem Schnellzug an der Rems in Schwäbisch Gmünd. Zwischen 1898 und 1907 entstanden 98 Maschinen der mit einem Zweizylinder-Verbundtriebwerk ausgestatten Maschinen, bis 1909 folgten noch weitere 17 Lokomotiven der Gattung ADh mit Zweizylinder-Heißdampftriebwerken. Die Deutsche Reichsbahn übernahm 24 Lokomotiven der Verbundbauart als Baureihe 13.16 mit den Nummern 13 1601 bis 13 1624 und 14 Lokomotiven der Heißdampfbauart als Baureihe 13.17 mit den Nummern 13 1701 bis 13 1714. Alle Loks wurden bis 1932 ausgemustert.  (1906) <i>Foto: Wilhelm Mayer</i>
Württ. AD im Remstal

 

Der bayr. G-Wagen "REG 3453" für "40 Mann oder 6 Pferde". (1877) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
G-Wagen "REG 3453"

 

Bau eines oldenburgischen Packwagens Pw4ü bei Westwaggon in Köln. (1910) <i>Foto: Scheyhing (Werkfoto)</i>
old. Pw4ü (2)

 

Rahmenkonstruktion eines oldenburgischen Packwagens Pw4ü mit dem Auflagepunkt für den Drehzapfen des Drehgestells. (1910) <i>Foto: Scheyhing (Werkfoto)</i>
old. Pw4ü (3)

 

Rahmenkonstruktion eines old. Packwagens Pw4ü bei Westwaggon in Köln. (1910) <i>Foto: Scheyhing (Werkfoto)</i>
old. Pw4ü (4)

 

Rahmenkonstruktion eines oldenburgischen Packwagens bei Westwaggon in Köln. (1910) <i>Foto: Scheyhing (Werkfoto)</i>
old. Pw4ü (5)

 

Wagenkastenkonstruktion eines oldenburgischen Pw4ü bei Westwaggon in Köln. (1910) <i>Foto: Scheyhing (Werkfoto)</i>
old. Pw4ü (6)

 

Stolz präsentiert sich die Mannschaft des Bw vor der pr. T 16.1 "8122 Halle" (spätere 94 599). Die Lok besitzt noch keinen Oberflächenvorwärmer, vermutlich weil sie nur für den Rangierdienst bzw. kurze Übergabefahrten vorgesehen und eingesetzt war, wo der Nutzen dieser Einrichtung nicht so hoch eingeschätzt wurde. Bemerkenswert ist auch die schmale und (wie damals üblich) ohne Geländer ausgeführte Drehscheibenbühne. Die Männer haben kaum Platz zum Stehen! Aus Sicht der Unfallverhütung heute ein unhaltbarer Zustand! (1915) <i>Foto: Arthur Schule</i>
"8122 Halle"

 

Leider liegen zu dem Bild keine näheren Angaben vor. Als Aufnahmeort wurde Magdeburg vermerkt.  (1902) <i>Foto: RBD Magdeburg (Slg. Hollnagel)</i>
Eisenbahn in Magdeburg (1)

 

Aus der gleichen Serie wie Bild-Nr. 21384 stammt diese Aufnahme wohl aus Magdeburg, zu der keine weiteren Angaben bekannt sind. (1902) <i>Foto: RBD Magdeburg (Slg. Hollnagel)</i>
Eisenbahn in Magdeburg (2)

 

Noch unter ihrer preußischen Nr. "Münster 1022" ist die spätere 17 058 mit D 94 im Einschnitt zwischen Wuppertal-Elberfeld und -Steinbeck unterwegs. (08.08.1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Münster 1022" in Wt-Elberfeld

 

Stolz präsentieren sich die Sonntagsausflüger in Husarenuniform anlässlich des 7. Todestages von Otto von Bismarck, des ersten Reichskanzlers des Deutschen Reiches, am Bahnhofs Friedrichsruh vor den Toren Hamburgs. Im Hintergrund passiert eine pr. T 12 (Baureihe 74) der ersten Ausführung mit Hängeeisensteuerung (erkennbar an der vorn unten gekürzten Wasserkästenausführung) das Wärterstellwerk "Fw". (30.07.1905) <i>Foto: RVM-Archiv (Lachmund)</i>
Bahnhof Friedrichsruh

 

ES 18, eine der als 1'C1' mit Einzelmotor und Stangenantrieb ausgeführten ersten elektrischen Serien-Schnellzuglokomotiven, vom Bw Nieder Salzbrunn mit einem Truppentransportzug bei Waldenburg in Schlesien. Die Lok (Baujahr 1917) war lediglich bis 1926 im Einsatz. Während die anderen Loks der Baureihe noch ihr Gnadenbrot als Baureihe E 01 im mitteldeutschen Netz verdienten, wurde ES 18 nicht mehr umgezeichnet. (1919) <i>Foto: RVM (Wolff)</i>
pr. ES in Schlesien

 

EG 503 (spätere DRG E 70 03) für die Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung (KPEV). (1911) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
pr. EG "503 Halle"

 

Die 1915 für die Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung (KPEV) gebaute pr. EP 202 (spätere E 30 02) wurde bereits 1930 wieder ausgemustert.  (1915) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
pr. EP "202 Breslau"

 

Die 1914 an die Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung (KPEV) gelieferte ES 9 (spätere E 01) war nur gute 10 Jahre im Dienst. Alle Loks wurden zwischen 1926 bis 1929 wieder ausgemustert. (1914) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
pr. ES 9

 

Die Stuttgarter Klasse-D Lok Nr. 422 vor dem Schnellzug D 59 (Straßburg - München) unweit von Esslingen in Württemberg. Hinter der Lok läuft ein Gepäckwagen von der französischen Ostbahn EST sowie zwei Vierachser der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen (1871-1919), es folgt ein badischer 4ü-Wagen und ein Speisewagen der CIWL. (1906) <i>Foto: Wilhelm Mayer</i>
Württemberg (1)

 

Eine preußische S 6 (spätere BR 13.10-12) im alten Bahnhof Berliner Zoologischer Garten. (1907) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Bf Berlin-Zoologischer Garten

 

Eine kkStB 310 (spätere BBÖ 310.56 / 16 022) auf der österreichischen Kaiser-Franz-Josephs-Bahn (Wien - Budweis - Pilsen - Eger). Die Lok wurde übrigens nach einem Bombenschaden nicht wieder aufgearbeitet und am 01.08.1952 ausgemustert. (1915) <i>Foto: unbekannt</i>
Kaiser-Franz-Josephs-Bahn

 

Ursprünglich für die Elektrifizierung der Berliner Stadtbahn konzipiert, dort aber wegen Änderung des Stromsystems von Wechselstrom-Oberleitung auf Gleichstrom-Stromschiene nicht mehr eingesetzt, übernahm die Baureihe 42 nach ihrer Indienststellung im Jahr 1924 den Personenzugdienst auf den Strecken der Schlesischen Gebirgsbahn. E 42 15 wurde am 01.11.1924 als EP 215 von AEG an das Bw Dittersbach geliefert. Dort war sie wohl bis zum Frühjahr 1945 eingesetzt und dann betriebsfähig als Reparation in die UdSSR abgefahren worden. Das weitere Schicksal ist unbekannt, wahrscheinlich ist sie aber dort verschrottet worden. (1924) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
E 42 15 (pr. EP 215)

 

Die erste Elektrolokomotive, gebaut von Siemens&Halske, drehte ihre Runden auf einer 300m langen Strecke der Berliner Gewerbeausstellung von 1879. Sie erreichte bei einer Motorleistung von 3 PS eine Geschwindigkeit von 13 km/h, mit drei angehängten Wagen immerhin noch 7 km/h. Damals ahnte noch niemand, dass genau diese Antriebsart die Eisenbahn revolutionieren würde. (31.05.1879) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Die erste Elektrische

 

In der Literatur wird diese Aufnahme immer wieder der Gattung der pr. S 1 zugeordnet. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Lok mit dem alten (vermutlich von einer Privatbahnlok geerbten) 3-achsigen Tender und dem Führerhaus neuerer Bauart (nachträglich eingebaut ?) ziemlich sicher um eine Personenzuglok. Es könnte sich um eine bei der KPEV renovierten Lok der frühere Hannöverschen Staatsbahn (Strousberg-Bahn) handeln, die mit einem neuen Kessel der Regelbauart (wie bei der pr. P 3.1) ausgerüstet wurde. Zusammen mit den ebenfalls noch vorhandenen, zwischenzeitlich ebenfalls grundsanierten Schnellzuglokomotiven gleicher Herkunft wurden diese Maschinen 1906 bei der KED Hannover in die Gattung P 3 eingereiht. (1908) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
pr. S 1 oder pr. P 3

 

Von der Normalbauart der pr. S 1 wurden in den Jahren von 1885 bis 1898 insgesamt 261 Exemplare gebaut. Sie wurden auch in die preußischen Normalien aufgenommen. Dieser Lokomotivtyp war aus den Personenzuglokomotiven der Gattungen P 2 und P 3.1 entwickelt worden und war für den Schnellzugverkehr auf langen, geraden Strecken wie zum Beispiel Berlin–Stendal–Lehrte gedacht. Im Gegensatz zum anderen Typ der S 1 war hier wieder die vordere Laufachse hinter dem Zylinder angeordnet und man hatte auf die Verbundausführung verzichtet. Bei der Berlin-Hamburger Bahn zogen sie Reisezüge von 171 Tonnen Gewicht mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h. Mit dem Erscheinen stärkerer Lokomotiven wurden sie in den Personenzugdienst verdrängt. Von der Deutschen Reichsbahn sollten laut einem vorläufigen Umzeichnungsplan noch vier mit den Nummern 12 7001–7004 übernommen werden; dazu ist es jedoch nicht mehr gekommen, da sie bis 1925 ausgemustert wurden. Die meisten Lokomotiven waren schon gegen Ende des Ersten Weltkrieges ausgemustert worden (Quelle: Wikipedia). Die 1895 bei Borsig gebaute "25 Magdeburg" ist noch mit einer Luftpumpe der Bauart Schleifer ausgerüstet, die bis zur endgültigen Einführung der Westinghouse bzw Knorr-Luftdruckbremse als Lokbremse zur Anwendung kam, sowie mit einem dreiachsigen Tender gekuppelt, der nicht zur Normalausstattung gehörte. (1906) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Pr. S 1 "25 Magdeburg"

 

Nach dem Erfolg der S 5.2 bei der Preußischen Staatseisenbahnen beschaffte auch die Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE) Lokomotiven dieses Typs für den Schnellzugverkehr. In den Jahren von 1907 bis 1911 wurden insgesamt sieben Lokomotiven gebaut, die aber im Gegensatz zu den preußischen S 5.2 einen kleineren, dreiachsigen Tender besaßen. Fast alle Lokomotiven wurden bis 1931 ausgemustert, nur die letzte der Serie wurde 1938 noch von der Reichsbahn übernommen und in 13 001 umgezeichnet. Sie ging 1944 in Polen verloren (vgl. Bild-Nr. 12076). (1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
LBE Lok 3

 

Die preußische 1'B 2'-Schnellzuglok ES 2 (10502 Halle) wurde 1911 von AEG/Hanomag für die neu elektrifizierte Strecke Dessau - Bitterfeld gebaut. Nach dem 1. Weltkrieg kam sie zur Wiesen- und Wehratalbahn (Basel - Zell), wo sie noch vier Jahre lang ihren Dienst versah. Die 1926 als E 00 02 bezeichnete Maschine kam nach ihrer Ausmusterung im Jahre 1927 ins Berliner Verkehrs- und Baumuseum. (1911) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
pr. ES 2 "10502 Halle"

 

Im Verlauf der 1841 eröffneten Bahnstrecke Düsseldorf - Wuppertal liegt die Steilrampe von Erkrath nach Hochdahl. Um die 1:33 Steigung überwinden zu können, wurde bis 1926 ein Seilzugbetrieb eingerichtet, bei denen eine talwärts fahrende Lok über eine Umlenkrolle den bergwärts fahrenden Zug per Seil bei seiner Bergfahrt unterstützte. Das Bild zeigt die anscheinend defekte Lok "8124 Elberfeld" (spätere 94 514) mit fehlender Treibstange. Die Langerfelder 57 3218 ist wohl als Hilfslok im Einsatz. (1926) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Seilzugbetrieb

 

Die 1909 von Maffei gebaute bayr. S 3/6 "3608" (spätere 18 406) in München Hbf. (1911) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
bayr. S 3/6 "3608"

 

Diese 1 B Schnellzuglok für die Braunschweiger Eisenbahn - die einzige in Deutschland gebaute mit Innenzylindern und Doppelrahmen - zierte als 100. von Egestorff (später HANOMAG) gebaute Lok eine Werbepostkarte aus dem Jahr 1911. (1869) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (60)

 

Nachdem 1869 die 100. Lokomotive gebaut worden war (vgl. Bild-Nr. 17359) konnte im Jahre 1910 bereits die 6000. Lokomotive aus Hannover-Linden geliefert werden. Bei der mit dem Grand Prix in Brüssel und Buenos Aires ausgezeichneten pr. G 8 handelt es sich um die "4820 Osten", spätere 55 1989 mit Lentz-Ventilsteuerung.  (1910) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (44)

 

Werbung für eine 20 PS Baulokomotive, die auf den Namen "Spuntema" hörte und nach Italien geliefert wurde. Interessant ist der Hinweis, dass diese Loks, auch in größerer Anzahl, "ab Lager" gekauft werden können. (1910) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (45)

 

Mitten im 1. Weltkrieg war HANOMAG bereits bei der 7.500. Lokomotive angekommen, die hier beworben wird. Es handelt sich um die pr. G 8.1 "5239 Münster", die spätere 55 3310. (1915) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (46)

 

Im Januar 1917 wurde 8000. HANOMAG-Lok in Form der old. S 10 "266 Oldenburg" abgeliefert. Obwohl sie nach dem Umzeichnungsplan der Reichsbahn als "16 001" vorgesehen war, wurde sie zuvor ausgemustert und hat diese Nummer wohl nie erhalten. Unruhiger Lauf, Kesselschwierigkeiten und eine ungünstige Lastverteilung bewogen wohl die Reichsbahn, die insgesamt 3 gebauten Machinen nicht zu übernehmen - in neudeutsch waren sie ein Flop. (01.1917) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (46)

 

Im Gegensatz zur old. S 10 (vgl. Bild-Nr. 17364) war die pr. S 10.2 eine Erfolgsgeschichte. Von den 127 gebauten Maschinen wurden allein 52 Exemplare von HANOMAG geliefert. (1915) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (47)

 

1919 lieferte HANOMAG die pr. G 12 "5578 Elberfeld" (spätere 58 1393) ab. Die Lok wurde auch in anderer Form beworben (vgl. Bild-Nr. 17003). (1919) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (49)

 

Auch in Gemäldeform von Jacobsen & Weber, Bremen, wurde der Lokomotivbau bei HANOMAG beworben. (1919) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (61)

 

Ein weiteres Gemälde von Jacobsen & Weber, das die Lackierei bei HANOMAG zeigt. (1919) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (62)

 

Die 12,2 t schwere Lok Nr. 4 der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) für das meterspurige Netz der Wangerooger Inselbahn, die spätere 99 022. Sie wurde 1942 zum Kriegseinsatz an die Ostfront abgegeben, wo sich ihre Spur verliert. (1910) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (71)

 

Bei den 1914 von HANOMAG gebauten pr. S 10 handelte es sich um die späteren 17 109 bis 116. Die angeschriebene Nummer "1012 xxx" wurde nur für das Foto vergeben.  (1914) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (76)

 

"47 Hannover", eine 1893 bei HANOMAG gebaute pr. S 3, schaffte es nicht bis zur Reichsbahnzeit. Ansonsten hätte sie eine Betriebsnummer der Baureihe 13.0 erhalten. (1893) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (77)

 

Auch diese 4-Zylinderverbundmaschine schaffte es nur auf dem Papier bis in die Reichsbahnzeit. Lediglich die 1909 bei HANOMAG unter der Fabriknummer 5580 gebaute "908 Essen" erhielt auf dem Papier noch die Betriebsnummer "14 031"  (ausgemustert 1926). (1909) <i>Foto: Hanomag (Kreutzer), Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (78)

 

Die 7500. Lok von HANOMAG wurde auch in einer farbigen Werbeanzeige gezeigt (vgl. Bild-Nr. 17363). Hier das Original der späteren 55 3310. (1915) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (79)

 

Und noch das Orginalbild der 7500. HANOMAG-Lok "5239 Münster", spätere 55 3310, vom Hoffotografen Rudolf Kreutzer. (1915) <i>Foto: Hanomag (Kreutzer), Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (80)

 

Werkbild der pr. T 16.1 "8184 Elberfeld" , die 1921 unter der Fabriknummer 9596 bei HANOMAG gebaut wurde. Bei der Reichsbahn erhielt sie die Betriebsnummer 94 1052 und tat u.a. beim Bw Aschaffenburg Dienst. (1921) <i>Foto: Hanomag (Kreutzer), Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (81)

 

"4957 Hannover", spätere 55 2740, als Werbemodel für HANOMAG. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (82)

 

Von der pr. P 2 wurden zwischen 1877 und 1885 insgesamt 242 Maschinen gebaut. Die Reichsbahnzeit erreichte keine der Loks mehr. (1879) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (83)

 

Unter der Fabriknummer 8686 wurde diese Lok Nr. 2285 im Jahre 1918 bei HANOMAG gebaut, deren weiterer Einsatz bislang unklar blieb. (1918) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (84)

 

Ein Kreutzer-Echtfoto zierte diese Werbekarte der pr. G 5.2 "4170 Hannover", der späteren 54 270. Das auf der Karte genannte Baujahr von 1896 trifft allerdings nur auf die von HANOMAG gebaute "4168 Köln" (54 201) zu. (1899) <i>Foto: Hanomag (Kreutzer), Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (85)

 

Als 11.000. Lok lieferte die Firma A. Borsig (Berlin) im Jahr 1922 die P 10 „Elberfeld 2811“ aus. Ursprünglich war die Lok noch als „17 002“ beschildert, später als 39 002. An dieser Lok gibt es ein paar bemerkenswerte Details: Da ist zunächst natürlich der von allen Regeln abweichende Anstrich, der ganz offensichtlich weder einem "Fotografieranstrich" mit hellen Mattfarben noch der Regel-Lackierung der Deutschen Reichsbahn zum Aufnahmezeitpunkt entspricht. Ob diese Lackierung seitens Borsig bewusst mit dem Ziel gewählt wurde, den Betrachter durch das Abweichen von der Regel zum Hinschauen zu bewegen? Ob die Farbe des Langkessels und der Zylinder tatsächlich in einem Grünton ausgeführt waren oder hier vielleicht "ausnahmsweise" Glanzbleche (Farbe: helles blaugrau) verwendet wurden? Jedenfalls sind Stehkessel, Führerhaus und Tenderwasserkasten deutlich dunkler (schwarz?) lackiert. Ebenso ist auch der gesamte Rahmen deutlich dunkler als die Radsterne. Weitere interessante Details: Stangenpuffer (die nächste Lieferung bekam bereits Hülsenpuffer), abweichende Anordnung des Luftsaugeventils am Dampfsammelkasten sowie die vollständige Beschilderung nach dem ersten Plan mit dem runden Reichsbahn-Emblem am Führerhaus. (1922) <i>Foto: Archiv Ludger Kenning</i>
Borsig 11.000

 

Werbepostkarte für eine feuerlose Dampflok, die im Drehstromwerk des Städtischen Elektrizitätswerks in Hannover eingesetzt wurde. (1912) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (40)

 

Werbepostkarte einer 1895 gebauten pr. P 3, die den Sprung zu einer Reichsbahn-Nummerierung wohl nicht mehr geschafft hat. Interessanterweise wurde hier ein Betriebsbild für die Werbung verwendet, dass im Original von dem bekannten Fotografen Rudolf Kreutzer stammt. (1895) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (41)

 

Lok "Neptun" für die Oldenburgische Staatsbahn. Diese oldenburgische P 4.2 (2'B n2v), vermutlich GOE-Nr.188, ab 1926 DRG 36 1256, wurde wahrscheinlich erst 1908/9 gebaut. Im Gegensatz zu den ersten fünf oldenburgischen P 4.2 von 1907 erhielten die 3 nachgelieferten Lok die für die GOE typische Ventilsteuerung nach Lentz. Der zweite Dom vor dem Sicherheitsventil gehörte angeblich zu einer Rauchverbrennungseinrichtung nach Staby. (1908) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (43)

 

Die pr. G 10 (Baureihe 57.10) "5494 Saarbrücken" in einer Werbepostkarte von HANOMAG. (1918) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (44)

 

Die 1896 bei HANOMAG gebaute pr. G 5.2 "1362 Koeln". Von der äußerst erfolgreichen Baureihe wurden für verschiedene Bahnen insgesamt 714 Stück gebaut. Die Reichsbahn übernahm noch die verbliebenen Exemplare als 54 201 – 54 386. Offensichtlich wurde die Lok zu Fotozwecken mit einer Fantasienummer versehen: Die einzige 1896 bei HANOMAG gebaute pr. G 5 war die "4168 Köln", die spätere 54 201. (1896) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (45)

 

"2007 Hannover", eine pr. G 7 (Baureihe 55.0), wurde 1895 bei HANOMAG gebaut. Bis 1909 wurden 1002 Maschinen an die Preußische Staatsbahn geliefert, im ersten Weltkrieg folgten weitere 200 Stück. Auch hier scheint es sich um eine Fantasienummerierung für das Foto zu handeln: Unter der Farbriknummer 2614 wurde 1895 an die Direktion Cassel (Kassel) die pr. G 7 "4406 Cassel" geliefert, die spätere 55 011. (1895) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (46)

 

Die pr. G 7.2 (Baureihe 55.7-13), beschriftet als "2017 Cassel", gebaut 1895 bei HANOMAG. Bis 1911 erhielt Preußen insgesamt 1641 Maschinen. HANOMAG baute 1895 allerdings nur die "4603 Essen", spätere 55 701. Die Verbund-G 7 besitzt noch eine abweichende Anfahrvorrichtung, also nicht das bekannte Anfahr- und Wechselventil nach Dultz. Um 1895 war die Suche nach einer zuverlässigen und einfach zu handhabenden Anfahreinrichtung noch nicht abgeschlossen. Auch noch typisch für die frühen G 7: das alte Führerhaus mit den kleinen Fenstern und dem kurzen hinteren Dachüberstand (vgl. auch Bild-Nr.17006). (1895) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (47)

 

Lok "2107 Stettin", eine pr. P 6 (Baureihe 37), in einer Werbeanzeige von HANOMAG. Die abgebildete Lok besaß - wie auch ein paar weitere P 6 - bei Lieferung eine Lentz-Ventilsteuerung. Sie fiel 1919 als Reparationsleistung an die Italienischen Staatsbahnen, die ihr die Nr. 626 003 zuteilten. Die P6 / 626 der FS wurden wohl alle um 1937 ausgemustert. (1908) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (48)

 

Werbekarte der pr. G 10 "5494 Saarbrücken" (Baureihe 57.10) der Fa. HANOMAG. Die Lok kam als Waffenstillstands- bzw. Reparationsabgabe als "5039" (später 5-B 39 )zur P.L.M.. Bei der SNCF erhielt sie zuerst die Nummer 5-050 B 39, später in der Region Est die 1-050 B 539. Sie wurde am 04.02.1950 in Thionville (Diedenhofen) ausgemustert. (1918) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (49)

 

1-B Schnellzuglok "483 Magdeburg" für die Braunschweiger Eisenbahn. (1878) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (50)

 

Die 9000. bei HANOMAG gebaute Lok war die pr. G 12 "5578 Elberfeld", spätere 58 1393. (1919) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (51)

 

Diese 1917 bei HANOMAG gebaute pr. T 14 (Baureihe 93) musste offenkundig im Rahmen der Reparationszahlungen nach dem 1. Weltkrieg abgegeben werden. Sie taucht im Umzeichnungsplan der Reichsbahn 1925 nicht auf. (1917) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (52)

 

Die 1891 gebaute pr. S 1 "29 Hannover" war als 12 70xx bei der DRG vorgesehen, keine der Maschinen wurde aber je umgezeichnet. (1906) <i>Foto: Hanomag (Kreutzer), Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (53)

 

"4502 Altona" musste neben ihrer Schwestermaschine "4503 Altona" als Reparationszahlung nach dem 1. Weltkrieg abgegeben werden, ansonsten wäre sie als 55 595 eingenummert worden. Bei der Lok handelt es sich um Nachbauten der bereits über 20 Jahre alten Konstruktion, die von den Militäreisenbahnern wegen ihrer bewährten, robusten Bauart nachgeordert wurden. Die Nachbauten sind jedoch durch das Führerhaus (in der Bauform erst ab ca. 1902 in Gebrauch) und den neuen 17,5 cbm-Tender von den älteren Lok zu unterscheiden. (1916) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (54)

 

1-B Personenzug-Lokomotive "286 Hannover" für die Hannoversche Staatsbahn. (1874) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (55)

 

Lok "FRIGGA", eine 2-B Verbund-Lokomotive, für die Oldenburgische Staatsbahn. Die Lok "Frigga" mit der GOE-Nr. 205 war die erste S 5.2 dieser Bahn und wurde bei der DRG noch zur 13 1851. Da es auf der Karte nicht vermerkt ist, sei auf die Lentz-Ventilsteuerung und die (wohl nur bei der GOE verwendete) Anfahreinrichtung Bauart Ranafier hingewiesen, durch die sie sich von den preußischen S 5.2 (Flachschieber und Dultz-Wechselventil) unterschied.  (1909) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (56)

 

Lok "7222 Frankfurt" wurde 1899 bei HANOMAG gebaut und bereits 1926 ausgemustert. Im Umzeichnungsplan war sie als 91 086 vorgesehen. Angesichts des schlechten Unterhaltungszustandes u.a. mit abgeknickten Hülsenpuffern, scheint das Foto möglicherweise erst zum Zeitpunkt der Ausmusterung entstanden zu sein. (1926) <i>Foto: Hanomag (Kreutzer), Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (57)

 

Lok "SOMME", gebaut 1873 für die Bergisch-Märkische Eisenbahn. (1873) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (58)

 

Lok "ZIEGENKOPF" für die Halberstadt-Blankenburger-Eisenbahn (HBE). Wie damals üblich, bekamen die Loks meistens Namen nach den umliegenden Städten und Landschaften. Neben der "ZIEGENKOPF" gab es noch die "LANGENSTEIN" und "RUEBELAND" bei der HBE. Die Stütztender-Bauart der Lok ist eine Besonderheit von Hanomag (Egestorf) und war nur für die Braunschweigische Staatsbahn und die Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn gebaut worden.  (1872) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (59)

 

Für technisch Interessierte veröffentlichte die Fa. Hanomag mehrere Lehrpostkartenserien, die die Herstellung von Lokomotiven zeigten. Hier wird das Abstechen des flüssigen Eisens aus dem Kupolofen (Schachtofen, in dem Metalle geschmolzen werden) in eine Schwenkpfanne gezeigt.  (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (1)

 

Das Gießen: Beim Gießen entsteht aus flüssigem Werkstoff nach dem Erstarren ein fester Körper. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (2)

 

Gießen eines Zylinders. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (3)

 

Die Herstellung eines Kerns ist die Voraussetzung, um ein Gusstück mit einem Hohlraum im Sandgussverfahren fabrizieren zu können. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (4)

 

Entgraten des Zylinders. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (5)

 

Durch Zusammenziehung des Gusses beim allmählichen Erkalten bilden sich Hohlräume. Dieser sog. verlorene Kopf kann bei großen Gusstücken bis zu 40 % des Gewichtes betragen. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (6)

 

Ausbohren von Zylindern. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (7)

 

Behobeln der seitlichen Auflageflächen eines Zylinders. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (8)

 

Abfräsen der Zylinderflansche. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (9)

 

Aufschleifen der Zylinderdeckel. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (10)

 

Blick in die Zylinderwerkstatt. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (11)

 

Herstellen der Zylinderform. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (12)

 

Anreißen einer Stange eines Dampfloktriebwerks auf der Richtplatte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (13)

 

Fräsen einer Treibstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (14)

 

Vorbohren der Stangenköpfe. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (15)

 

Fräsen der Hochkantflächen einer Kuppelstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (16)

 

Auffräsen der Längsnuten an einer Kuppelstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (17)

 

Ausfräsen der Lagerausschnitte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (18)

 

Ausbohren der Treibstangenlager. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (19)

 

Qualitätskontrolle. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (20)

 

Schmieden einer Treibstange. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (21)

 

Vorzeichnen der Kesselbleche. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (22)

 

Rollen der Kesselschüsse. Der Kessel einer Dampflok ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die einzeln Kesselschuss genannt werden. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (23)

 

Bohren der Kessel-Längsnähte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (24)

 

Vernieten des Kessels. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (25)

 

Formen der Stehkesselrückwand in der sog. Kümpelpresse. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (26)

 

Die fertigen Stehkesselrückwände. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (27)

 

Vorzeichnen der geformten Bleche auf der Richtplatte. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (28)

 

Bearbeitung des Kesselbodenrings. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (29)

 

Zusammenbau des Stehkessels. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (30)

 

Bohren der Stehbolzenlöcher. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (31)

 

Durch das Verstemmen werden die Feuerbüchsnähte dicht gemacht. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (32)

 

Einschieben der fertigen Feuerbüchse in den Stehkessel. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (33)

 

Nieten des Kesselbodenrings. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (34)

 

Zusammenfügen des Lang- und Hinterkessels. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (35)

 

Einschneiden der Gewinde für die Kesseldeckenstehbolzen. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (36)

 

Einziehen der Stehbolzen. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (37)

 

Wasserdruckprobe an den fertigen Kesseln. (1913) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (38)

 

Lokparade mit fertigen Hanomag-Lokomotiven am Werk in Hannover-Linden. Die erste Lok ist die Werklok Nr. 15 (dem Text nach eine Lok mit Lentz-Ventilsteuerung, Fabrík-Nr. 5426 von 1909). Die Lok ist (bis auf Details) baugleich mit der Fabrik-Nr. 5429/1909 und der "Triangel" vom VBV Fabrik-Nr. 6358/1912, Verkaufsbezeichnung "Pledgery". Beide Loks gibt es noch. Die zweite Lok (Fabrik-Nr. 7334 aus 1914) ist für die Bahn Ankum-Bersenbrück. Bei den beiden 1'B1'Pt-Lok handelt es sich um oldenburgische T 5.1. Die letzten beiden Loks sind G 8.1, jedoch nach der Führerhaus-Beschilderung nicht für die KPEV, sondern - wenn nicht für den Export nach Rumänien oder die Türkei - möglicherweise zwei der für die Schachtanlage 'Gewerkschaft Deutscher Kaiser' in Duisburg-Hamborn gebauten Lok. (1915) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Hanomag (39)

 

Werbeanzeige der Fa. Hanomag mit einer pr. S 9 (Baureihe 14.0). Die für die Ausstellung in Brüssel gewählte Aufnahme im Hannoverschen Hauptbahnhof zeigt die einzige mit Lentz-Ventilsteuerung (nur für die Außenzylinder) gebaute S 9, Nr. "947 Hannover", die nach 1919 bei der SNCB (dort als Nr. 6947) geblieben ist. Sie wurde mit dem speziell für diese Lokomotivgattung entwickelten (Langlauf-)Tender 2'2' T30 geliefert. Diese Tenderbauart hat sich auf Grund des zu hohen Eigengewichtes aber nicht bewährt. Es musste sogar die Füllung, vorgesehen für 31,4 cbm, wohl wegen Überschreitung des zulässigen Achsdrucks, reduziert werden. (1910) <i>Foto: Hanomag, Slg. Johannes Glöckner</i>
Werbung (42)

 

Die 1909 bei Borsig gebaute pr. T 12 als "Saar 7705" im Bw Völklingen. Bei der Reichsbahn wurde sie als 74 1305 eingeordnet. (15.08.1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
"Saar 7705"

 

Eine pr. S 10.1 mit der Nummer 1110 oder 1118 (Direktionsname unbekannt) vor D 1 nach Berlin zwischen Hannover und Lehrte. Die unbekannte S 10 weist dennoch ein paar bemerkenswerte Details auf: eine verlängerte Verkleidung der Sicherheitsventile (Umgrenzungslinie II, bei mehreren Lok ausgeführt vmtl. zur besseren Dampfableitung), ein über die Rauchkammerstützen seitlich verbreitertes Blech unter der Rauchkammertür sowie unter den Pumpen Bleche zur Ableitung von Tropfwasser. Bemerkenswert ist auch die außergewöhnliche Abstützung des Telegrafenmastens. (1923) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
D 1 bei Hannover

 

Die preußische EP 10503 (ab 1912 erhielt die Lok die Gattungsbezeichnung "ES" mit der Umzeichnung auf "3 Halle") im Bahnhof Dessau. Die Lokomotiven ES 1 bis ES 3 der Preußischen Staatsbahn waren die ersten Versuche der Eisenbahngesellschaft mit der elektrischen Traktion und wurden vor allem zwischen 1911 und Kriegsbeginn 1914 auf dem Streckenabschnitt Dessau–Bitterfeld erfolgreich erprobt. ES 3 (vorgesehen als E 00 03) war die einzige der 2'B1' w1k-Versuchslok, deren Aufbau mit Holzverkleidung ausgestattet war. Die Lok erlebte die geplante Umzeichnung zur E 00 03 allerdings nicht mehr, da sie 1923 ausgemustert wurde. Hinter der Lok läuft einer der 3-achsigen preußischen Heizwagen, die zu dieser Zeit auch gerade in größerer Zahl ausgeliefert wurden. Bei dem Zug handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Personenzug, dem vor dem dreiachsigen Gepäckwagen und den nachfolgenden dreiachsigen Abteilwagen (der erste ist ein D3pr04) ein Güterwagen, vermutlich für Stückgut oder Eilgut beigestellt ist. (1911) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pr. ES "10503 Halle" in Dessau

 

Eine bayr. S 3/6 kommt mit FD 80 (Berlin - München) aus dem 308 m langen Burgberg-Tunnel bei Erlangen gestürmt. Die Lok ist offensichtlich den Nachbauserien der Deutsche Reichsbahn, Gruppenverwaltung Bayern, zuzurechnen. Da sie noch mit bayerischer Beschilderung unterwegs ist, handelt es sich wohl um eine der 30 Maschinen der Lieferserie "k", Lok-Nrn. 3680 bis 3709, die späteren 18 479 bis 508. (1926) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bayr. S 3/6 bei Erlangen

 

Schwarzkopff lieferte zehn Lokomotiven der Gattung VII mit den Fabriknummern 86 bis 95 zwischen Mai und August 1869 an die Westliche Staatsbahn bzw. die Kgl. Sächs. Staatseisenbahnen aus. Die Lokomotiven wurden nach berühmten Persönlichkeiten der sächsischen und preußischen Geschichte sowie nach Orten im vorgesehenen Einsatzgebiet benannt. Vergeben wurden die Namen HAUS WETTIN, OTTO DER REICHE, FRIEDRICH DER GROSSE, ALBRECHT DER BEHERZTE, LUTHER, MELANCHTHON, G.E. LESSING, BARBARA UTHMANN, FRANKENSTEIN und FALKENAU. Ab 1893 wurden die Loks nach und nach ausgemustert, die letzte im Jahre 1906. Das Bild zeigt die "G.E. LESSING" in Olbernhau. (1982) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Sächs. VII Nr. 718

 

Zwischen 1873 und 1901 wurden von den Firmen Hartmann, Henschel und Schwartzkopff insgesamt 204 Lokomotiven an die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen geliefert. Im Laufe der Herstellung kam es immer wieder zu Modifikationen. 18 Fahrzeuge wurde als Verbundmaschinen gebaut. Die Reichsbahn übernahm 91 Maschinen und vergab die Betriebsnummern 34 7701, 34 7702 und 34 7721 bis 34 7808. Das Bild zeigt die sächs. IIIb Nr. 224 in Pötzscha (heute Stadt Wehlen). (1903) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Sächs. IIIb Nr. 224

 

Werklok 3 der Industriebahn Erfurt im Ablieferungszustand der Fa. R. Wolf Magdeburg (Fabrik-Nr. 1153). (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Industriebahn Erfurt

 

Die pr. T 9 "7211 Magdeburg", spätere 90 074, auf einer Firmenanzeige der Fa. Borsig, Berlin. Die Lok wurde bereits 1928 ausgemustert. (1900) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
pr. T 9

 

Bei den Lokomotiven der "Tierklasse" der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn (HBE) handelt es sich um vier Tenderlokomotiven der Baureihe BR 95.66, die die Namen MAMMUT, WISENT, BÜFFEL und ELCH erhielten. Diese 4 Lokomotiven erbrachten den Beweis, dass man bei den in Deutschland überwiegend angewendeten Steigungen von Normalspur-Zahnradabschnitten ohne Einbußen bei der Betriebssicherheit auf den komplizierten und teuren Zahnradantrieb (wie auch auf dieZahnradbremse) verzichtet konnte. Das ist technik-geschichtlich besonders vor dem Hintergrund von Bedeutung, dass die gemischte Reibungs- und Zahnradstrecke der HBE in den Harz die erste Bahn dieser Art gewesen war. Schließlich ist festzuhalten, dass die Loks der "Tierklasse" bei der HBE offenbar nie Loknummern erhielten, auch keine Namensschilder. Die Namen waren wohl nur als Farbanschriften an der Rauchkammertür und am Kohlenkasten angebracht. Erst mit der Verstaatlichung aller Privatbahnen in der DDR im Jahr 1949/50 erhielten die Loks die bekannten Lok-Nrn. 95 6676-6679. Lok 95 6676, die frühere"Mammut", ist erhalten geblieben. (1921) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
HBE "Tierklasse"

 

Die pr. G 10 "5416 Magdeburg" wurde unter der Fabriknummer 10539 im Jahre 1919 bei Borsig in Berlin gebaut. Als 57 1713 war sie bei der DR in der DDR noch bis 1972 im Einsatz. Die Lok besitzt einige interessante Details: Sie trägt die vollständige Beschilderung incl. Eigentumstafel (Ausführung K.P.E.V. mit Krone, Zepter und Reichsapfel oder P.St.E.V. mit Adler ohne die Reichsinsignien = "republikanisch"). Der Kessel wurde mit einem Speisedom ausgestattet; es könnte sich um eine Versuchsausführung zur Erprobung im Vergleich mit der, ab dieser Zeit bis 1921/22, üblicherweise verwendeten Speiseanlage Bauart EZA (teilweise auch als Speisewasser-Reiniger Bauart RZA bezeichnet), der Luftschlauch der Bremsanlage an der Pufferbohle ist hier bereits nicht mehr in Hochlage verlegt. (1919) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
"5416 Magdeburg"

 

Stolz präsentiert Borsig in Berlin seine 8000. Lokomotive. Es handelt sich um die 1911 gebaute pr. T 26 "9005 Mainz", die spätere 97 014. Die Lok selbst war nur bis 1926 in Betrieb.  (1911) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Borsig 8000

 

Dem interessierten Publikum bot die Fa. Borsig in Berlin bereits vor dem 1. Weltkrieg diese gut gemachte Postkartenserie an, die den Werdegang einer (leider unerkannt gebliebenen) pr. P 8 dokumentierte. Möglicherweise handelt es sich um die im Bild-Nr. 15011 gezeigte "2435 Saarbrücken", da die Lok mit ihrer gesamten Ausrüstung (Lage der Aggregate und aller Rohrleitungen am Kessel sowie der Handläufe) mit dieser große Ähnlichkeit hat. (1913) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lokbau bei Borsig

 

Preußische Tenderlok "SAEGER" für das 785 mm oberschlesische Schmalspurnetz der Fa. Havestadt & Contag (Giesche´s Erben) in Kattowitz. Die Lok gehörte zu einer nach den Plänen der Gattung pr. T 37 (BR 99.40) gelieferten Maschine an die schlesische Bergwerks- und Hüttengesellschaft. (1909) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lok "SAEGER"

 

Im Fotografieranstrich - mit matter, abwaschbarer Farbe in unterschiedlichen Grautönen zum Hervorheben der Details - präsentiert sich die 1913 bei Borsig unter der Fabrik-Nr. 8553 gebaute preußische P8 aus der ersten Lieferung mit überarbeiteter Steuerung (Kuhn'sche Schleife und gegossener Steuerungsträger anstelle der noch bis 1913 gelieferten Ausführung mit Hängeeisen). Die Lok entstammt einer Lieferung, die 1920 zu den Eisenbahnen des Saarlandes gelangte. Dort erhielt sie die Nr. "2418 SAAR". Sie kam erst 1935 zur Reichsbahn, wo sie Nr. 38 3850 erhielt. Die anderen Loks aus der Borsig-Lieferung von 1913 erhielten 1925 die Lok-Nrn. 38 1447 bis 38 1465 (Die im Linke-Hofmann-Museum in Salzgitter erhaltene Lok 38 1444 -unter der Nr. "2412 Hannover" ausgestellt- besitzt übrigens noch die alte Steuerungsausführung). Interessant ist auch die Tatsache, dass der 21,5 cbm-Tender mit Fachwerk-Drehgestellen hier noch nicht den Aufbau der Kohlenstütze besitzt, der wenig später das typische Merkmal dieser Bauart wurde. (1913) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
"2435 Saarbrücken"

 

Lok Nr. 63 "WEISSENFELS" für die Thüringische Eisenbahn, gebaut bei Borsig im Jahre 1868. (1868) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lok "WEISSENFELS"

 

Handkolorierte Postkarte der Fa. Arnold Jung (Jungenthal bei Kirchen/Sieg). Bei der Lok handelt es sich um die spätere 75 473 (Fabrik-Nr. 2530). (1917) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
bad. VIc No. 947

 

Eine pr. S 10 (angeblich "1008 Münster", spätere 17 025) vor D 111 (Amsterdam - Berlin) an der Leinebrücke zwischen dem Haltepunkt Letter und Hannover-Herrenhausen. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 025 bei Hannover

 

Die erste deutsche Schnellzuglok (Lok "Pfalz", urspr. Bj. 1853) auf dem Weg zur Olympia-Ausstellung "Deutschland" in Berlin. Es handelt sich allerdings nicht um das Original, sondern um einen 1925 im RAW Weiden für das Verkehrsmuseum Nürnberg angefertigten Nachbau. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Die "Pfalz"

 

Die Lokomotiven der Gattung IV f der Großherzoglichen Badischen Staatsbahn waren die ersten Pacific-Lokomotiven in Deutschland und nach der wenige Monate zuvor erschienenen Reihe 4500 der Paris-Orléans-Bahn die zweiten in Europa. Das Bild zeigt die Lok 757 (spätere 18 214) mit Kessel- und Zylinderverkleidung in Glanzblechen (graublau) auf Probefahrt bei Karlsruhe.  (1909) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
bad IV f2 757

 

18 486 passiert noch unter ihrer alten bayr. Nummernbezeichnung vor FD 79 (München - Berlin) das Einfahrsignal von Saalfeld an der bekannten Felsformation des "Bohlen". Auch bei den bayerischen Lok wurde die Länderbahn-Loknummer zusätzlich an der Rauchkammertür angebracht, bei dieser S3/6 sogar mit eigener Tafel genau auf der Spitze der kegelförmigen Rauchkammertür. Bei Anbringen einer 3. Signallaterne für das entsprechende Spitzensignal nach Signalbuch wäre die Nummmer dann allerdingshinter der Laterne verschwunden... (1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 486 bei Saalfeld

 

"1062 Cöln", eine preußische G 3 (spätere 53 7041), mit einem Güterzug bei Krefeld (damalige Schreibweise "Crefeld") -Linn. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv (Hoxhold)</i>
"1062 Cöln" bei Krefeld

 

Die 1878 bei Hohenzollern gebaute Lok "Marka" verdankt ihr ungewöhnliches Erscheinungsbild dem angehängten Torftender. Sie sollte im Nummerungssystem der Reichsbahn die Lokummer 51 7008 erhalten, die sie jedoch nie getragen hat. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Lok "Marka"

 

Die bei Hartmann in Chemnitz im Jahre 1854 gebaute sächsische VII "738 Bernoulli" sollte die Reichsbahnnummer 51 9301 erhalten, wurde aber noch zur Länderbahnzeit ausgemustert. (1890) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Lok "Bernoulli"

 

Die sächsische V V "1158" (spätere 53 725) der dritten Bauserie in Dresden-Friedrichstadt. (1905) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
sächs. V V "1158"

 

Eine bayerische C III (vorgesehen als 53 7871) im Bahnhof Schwandorf. Von den ab 1868 insgesamt 239 gebauten Lokomotiven wurden bis 1925 alle ausgemustert. Beim Gebäude auf der linken Seite handelt es sich um den alten Güterschuppen. An seiner Stelle befindet sich heute der Busbahnhof.  (1905) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bayr. C III in Schwandorf

 

Lok "Kreutzberg", eine bayerische C III, sollte bei der Reichsbahn als 53 7899 übernommen werden. (1905) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Lok "Kreutzberg"

 

Die C IV war eine Güterzuglok, die zwischen 1884 und 1897 an die Königlich Bayerische Staatsbahn geliefert wurde. Die Fahrzeuge, welche erstmals den bis dahin für bayerische Lokomotiven typischen Außenrahmen nicht mehr besaßen, waren den steigenden Anforderungen aber schon bald nicht mehr gewachsen. Trotzdem wurden von der Deutschen Reichsbahn noch zahlreiche Exemplare übernommen und als Baureihe 53.80-81 mit den Betriebsnummern 53 8011–8064 und 53 8081–8168 eingereiht (Quelle: Wikipedia). (1919) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
Bayr. C IV "1431"

 

Die 1866 gebaute badische VII a 17 war als 53 8587 im Umzeichnungsplan der Reichsbahn vorgesehen, angesichts des betagten Alters von 59 Jahren wurde sie aber nicht mehr übernommen. (1890) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bad. VII a 17

 

Werkfoto der Lokomotive Nr. 110 "Gonsenheim" der Hessischen Ludwigsbahn, Mainz, wahrscheinlich aufgenommen in der Gegend von Esslingen am Neckar. Beachtenswert an dieser Lok ist die Speisepumpe, die als kleine Dampfmaschine mit rotierender Welle und Schwungrad ausgeführt ist. (1880) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Lok "Gonsenheim"

 

Um die Gleisabnutzung zu reduzieren und die notwendigen Vorspanndienste auf den bayerischen Steilrampen zu ersetzen, ließ die Bayerische Staatsbahn 1896 erstmals eine Dampflokomotive nach dem Mallet-Verbundprinzip bauen. Die Pfalzbahn unternahm gleichzeitig ebenfalls Versuche mit zwei Maschinen des gleichen Typs, welche als G4II bezeichnet wurden. Die einzige Maschine der Gattung BB I erhielt die Bahnnummer 2100. Es blieb bei nur einem Exemplar, da die Lokomotive aufgrund zu großer Kuppelräder (1340 mm) und eines schlechten Zylinderraumverhältnisses stark zum Schleudern neigte und unruhig lief. Nachdem sie nach 1922 nur noch gelegentlich eingesetzt und im Jahr 1924 ausgemustert wurde, verbrachte man die Lok ins Verkehrsmuseum Nürnberg, wo sie aufgeschnitten ausgestellt wurde. Im Umnummerungsplan der DRG aus dem Jahr 1923 sollte die Lok die Nummer 55 7101 erhalten, was aber durch die Ausmusterung nicht mehr geschah. Heute sind die Reste der Maschine im Eisenbahnmuseum Neustadt/ Weinstraße zu sehen (Quelle: Malletlok.de). Aufnahme im Bw Aschaffenburg. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bayr. BB I

 

Eine zeitgenössische Postkarte des Bahnhofs Braunesumpf mit dem 466 m langen Bielsteintunnel auf der Rübelandbahn. (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Rübelandbahn (1)

 

Die ursprünglich bei Maffei im Jahre 1873 gebaute bad. IV b No. 340 war aus einer 1 B-Maschine in die hier gezeigte 1 B 1-Version umgebaut worden. (1908) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
bad. IV b No. 340

 

Lok 111 der Lübeck-Büchener-Eisenbahn (LBE) wurde 1898 von Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft gebaut und bereits 1928 ausgemustert. (1922) <i>Foto: Werner Hubert</i>
LBE Nr. 111

 

Lok 4 der Eutin-Lübecker-Eisenbahn (EBE) war eine pr. T 4 (Henschel Baujahr 1908), die 1941 bei der Reichsbahn als 70 201 eingeordnet und 1944 an die Vereinigte Aluminumwerke in Töging verkauft wurde. Die Lok war keine originale preußische T 4, sondern der unveränderte Nachbau für die Eutin-Lübecker Eisenbahn, wobei die abgebildete Lok bereits den Umbauzustand dieser Lok zur Heißdampflok zeigt, was an dem aufdem vorderen Kesselschuss aufgesetzten Speisedom, der im Rahmen des Umbaus ergänzt wurde, deutlicherkennbar ist. (1926) <i>Foto: Werner Hubert</i>
ELE Lok 4

 

"6401 Erfurt", eine pr. T 4 der Bauart Magdeburg. Sie wurde hauptsächlich im Magdeburger Vorortverkehr eingesetzt. (1898) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
"6401 Erfurt"

 

"6683 Berlin", eine pr. T 5.2, erhielt später die Reichsbahn-Nummer 72 011. Bei der Lok handelt es sich um eine der Heißdampf-Versuchsloks der Preußischen Staatsbahnen, die an der voluminösen Rauchkammer, welche den Rauchkammerüberhitzer aufnehmen musste, sowie den Kolbenschiebern erkennbar ist. (1920) <i>Foto: Krebs</i>
"6683 Berlin"

 

Eine preußische T 9 (Baureihe 90), vermutlich mit einem Zug der Kleinbahn Höchst - Königstein (KHK) im Frankfurter Hauptbahnhof. Wahrscheinlich handelt es sich um eine der Loks 1 bis 3, die 1901 von Borsig als T 9-Nachbauten direkt an die die Kleinbahn Höchst-Königstein, spätere Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn, geliefert worden waren. (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
T 9 der KHK in Frankfurt Hbf

 

Die Initatoren zur Gründung des Bildarchivs der Eisenbahnstiftung in Iserlohn (von rechts nach links): Joachim Schmidt, Rainer Balzer, Joachim Bügel, Uwe Breitmeier und Manfred van Kampen(+). (23.06.2006) <i>Foto: Eisenbahnstiftung</i>
Nr.10000: Die Stiftungsgründer

 

Bedienstete der Güterabfertigung Leipzig M.Th. (MagdeburgerThüringer Bf) vor dem Dienstgebäude.  (04.08.1919) <i>Foto: Stamm</i>
Ga Leipzig M. Th.

 

Stolz präsentieren sich die Eisenbahner in Trier vor ihrer preußischen G 3 (DRG-Baureihe 53.70). Ob es sich hierbei um die einzige erhaltene Lok der preußischen Gattung G 3 handelt, die als „Cöln 1100“ und spätere „Saarbrücken 3143" als Kranprüfgewicht im Aw Trier überlebte, ist nicht bekannt. (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
pr. G 3 in Trier

 

Bau der Rendsburger Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal. Für die Brücke wurden 17740 t Stahl mit 3,2 Millionen Nieten zusammengefügt. Der Bau kostete 13,4 Millionen Mark. Unten fährt ein Personenzug mit einer pr. P 4.2 (Baureihe 36) an der Baustelle vorbei mit der bereits errichteten Durchfahrtsöffnung für die künftige Schleifenauffahrt. (1912) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Rendsburger Hochbrücke (7)

 

36 620 (hier noch unter der mecklenburgische Nr. 228 der Großherzoglich Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn (MFFE) unterwegs), eine preußische P 4.2, vor P 214 im Bahnhof Bad Sülze in Mecklenburg. Die Lok wurde 1931 ausgemustert. (21.03.1923) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
36 620 in Bad Sülze

 

Eine sächsische Länderbahnlok (vermutlich eine VV) rangiert im Elbumschlaghafen von Riesa. Im Hintergrund die im Jahre 1878 fertiggestellte kombinierte Straßen-/ Eisenbahnbrücke (Strecke Leipzig - Dresden), die am 23. April 1945 von der deutschen Wehrmacht gesprengt wurde. Im Hafen ankert der Dampfer "Aussig", der am 26. August 1945 von der Tschechoslowakei im Hafen Prossen (nahe Bad Schandau) beschlagnahmt und nach Decin geschleppt wurde.  (1900) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Elbhafen Riesa

 

Eine bayrische B XI mit Zweizylinderverbundtriebwerk (Baujahre 1895 - 1900) mit einem Personenzug im Bahnhof Staffelstein auf dem Weg von Kulmbach nach Bamberg. Sie gehörte zur ersten Lokbaureihe, die mit einem vierachsigen Schlepptender betrieben wurden, hier gekuppelt mit einem Tender der Bauart 2'2' T 18. Die Deutsche Reichsbahn übernahm 76 Lokomotiven dieser Bauserie und ordnete sie unter den Betriebsnummern 36 751 bis 36 826 ein. Sie waren bis 1931 im Dienst. (1900) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
Bayr. B XI in Staffelstein

 

Eine Rangierlok nimmt Wasser im Bw Spremberg am Stadtbahnhof (Strecke Berlin - Görlitz).  Interessant ist auch der mit Tonröhren für die Kabelverlegung beladene Omk-Wagen "Elberfeld 30401" im Vordergrund. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bw Spremberg

 

Die 1913 bei der Maschinenfabrik Esslingen unter der Fabriknummer 3710  speziell für die meterspurige Härtsfeldbahn gebaute Lok WN 11. Nach ihrer Abstellung im Jahre 1963 überlebte sie als Denkmallok in Neresheim und soll wieder betriebsfähig aufgearbeitet werden. (1913) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Lok WN 11

 

Blick auf den Bahnhof Rottweil an der Gäubahn zur Länderbahnzeit. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Rottweil (2)

 

Umfangreiche Erdarbeiten beim Bau der Strecke Jünkerath - Losheim in der Nähe von Jünkerath. (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Eisenbahnbau in der Eifel

 

Der Bahnhofsvorstand von Lissendorf präsentiert sich auf den Gleisen der Eifelbahn Köln - Trier dem Fotografen. Zusätzlich zweigte hier die Ahrtalbahn in Richtung Dümpelfeld ab. Die Brücke im Vordergrund gehört allerdings zur Bahnhofsstraße. (1902) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Lissendorf

 

Vor dem Schuppen 1 ihres Heimatbetriebswerkes Saarbrücken Hbf präsentiert sich die 1900 bei Hohenzollern (Düsseldorf) gebaute pr. T 9.2 "SAAR 7118", spätere 91 120. Die Lok ging am 16.10.1946 an Burbach-Kalichemie, Kaliwerk Niedersachsen in Wathlingen, und war dort bis zur ihrer Ausmusterung im Jahre 1961 unter der Betriebsnummer 2 im Einsatz. (15.08.1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
"Saar 7118"

 

Im 1. Weltkrieg war diese Draisine zur Streckenerkundung unterwegs. Während die Mannschaft sich mit Muskelkraft warm halten musste, konnte sich der Offizier in Pelzmantel und Decke wärmen. Interessant ist auch die Lösung der Feststellbremse mittels Holzpflock an der Seite. (1916) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Draisinenfahrt

 

Eine pr. G 7.1 als "4428 Saar" im Bw Saarbrücken Hbf. (15.08.1932) <i>Foto: Hermann Maey</i>
"4428 Saar"

 

Die pr. G 7.2 "4611 Saar" im Bw Saarbrücken Hbf. (15.08.1932) <i>Foto: Hermann Maey</i>
"4611 Saar"

 

Werklok "Westfalen" für die Steinkohlenzeche Westfalen in Ahlen (?). Wahrscheinlich handelt es sich um eine der beiden von Hohenzollern 1907 an die Hafenbahn Dortmund gelieferten Eh2t Lokomotiven, Fabriknummern 2000 und 2001. (1928) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Lok "Westfalen"

 

Brigadelok 207 (Henschel Nr. 7077/ Bj. 1905) mit Wasserwagen HFB 222 (neue Bauart) und 56 (alte Bauart) auf einer Brücke der Pritzwalker Übungsbahn. (1912) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Pritzwalker Übungsbahn

 

Die preußische G 8 "5201 Breslau" (spätere 55 3228) präsentiert sich in einem unbekannten Bahnhof. (1917) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
"5201 Breslau"

 

Der nagelneue Beleuchtungswagen "Breslau 700742" zur Tunneluntersuchung auf dem Werkshof der Görlitzer Maschinenbau-Anstalt und Eisengießerei, der späteren Waggon- und Maschinenbau AG Görlitz (WUMAG). (1913) <i>Foto: Archiv RVM</i>
Tunneluntersuchungswagen

 

Offiziere des berühmten Grenadier-Regiment Nr. 101 "Kaiser Wilhelm, König von Preußen" auf dem Weg zur Westfront am Abteilwagen AB 772 der köngl. bayerischen Staatsbahn. Nach einer fast 250-jährigen militärischen Tradition wurde das Regiment am 31. März 1919 aufgelöst. (1915) <i>Foto: unbekannt</i>
Auf dem Weg in den Krieg

 

Die auf Heißdampf umgebaute preuß. T 11 "Bln 7508" (Union Bj. 1903) - spätere 74 003 - mit Zuglaufschild der Berliner Ringbahn "Potsdam Ringbf - Stralau-Rummelsburg (heute Ostkreuz) - Westend".  (1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
74 003 in Berlin

 

Eine unbekannte P 8 (BR 38.10) verlässt den Bahnhof Bingerbrück in Richtung Bad Kreuznach. Rechts die damals noch umfangreichen Bw-Anlagen. Heute ist das Gelände für eine Landesgartenschau in anderer Funktion... (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Bahnhof Bingerbrück

 

Die 7000. bei HANOMAG (Hannoversche Maschinenbau-Actien-Gesellschaft) gebaute Lok, die pr. G 10 ("5425 Königsberg", spätere PLM 5011) präsentiert sich dem Anlaß entsprechend geschmückt im Werkshof von Hannover-Linden. Die Lok musste 1919 als Reparationszahlung aus dem 1. Weltkrieg abgeliefert werden und erhielt deshalb keine Reichsbahn-Nummer. (1913) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Lok "5425 Königsberg"

 

Die lokale Prominenz präsentierte sich dem Fotografen bei der Einweihung des Bahnhofs Dittelsheim-Hessloch (Landkreis Alzey-Worms) an der Strecke Osthofen - Gau Odernheim. (15.05.1897) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Bahnhof Dittelsheim-Hessloch

 

E.S.3 wahrscheinlich noch als WSL 10503 vor Umzeichnung in Dessau. (1912) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
Dessau - Bitterfeld

 

Eine der vor 1895 gebauten Probeloks der Bauart pr. P4, abgestellt in Hannover. (1920) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
pr. P 4

 

57 2048 als "5438 Hannover" mit einem Güterzug bei Lehrte. (1919) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
pr. G 10 "5438 Hannover"

 

Die sächs. XV 182 verlässt mit D 22 (Berlin - Leipzig - München) den Bahnhof Altenburg. (1904) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Sächs. XV in Altenburg

 

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